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Bad Säckingen Händchen für schöne Gärten

11.08.2012
Bad Säckingen -  Bereits zum zehnten Mal zeigt die Insel Mainau in den sogenannten Saisonalen Gärten preisgekrönte studentische Gartenentwürfe. Das Motto in diesem Jahr lautet „Reif für die Insel“.

Bereits zum zehnten Mal zeigt die Insel Mainau in den sogenannten Saisonalen Gärten preisgekrönte studentische Gartenentwürfe. Mit von der Partie waren Gartenbauer Winfried Herzog und sein Auszubildender Mike Banholzer. Das Motto in diesem Jahr lautet „Reif für die Insel“.

Auszubildender Patrick Böhler vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb in Bad Säckingen.  Bild: privat

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Wer sich in diesem Sommer „reif für die Insel fühlt“, findet vielleicht auf der Insel Mainau, was er sucht. Mike Banholzer vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Herzog aus Rickenbach und Patrick Böhler vom Ausbildungsbetrieb Ebner aus Bad Säckingen haben gemeinsam mit Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbaus aus der Region fünf Saisonale Gärten gebaut. Unter dem Motto „Reif für die Insel“ sind wunderschöne Gärten entstanden, die jetzt in voller Blütenpracht stehen. Nach Plänen von Studenten der Landschaftsarchitektur der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HfWU) haben die Auszubildenden gemeinsam mit den Studenten die fünf Gärten gebaut. Für Patrick Böhner und Mike Banholzer war es etwas Besonderes, bei diesem Projekt dabei gewesen zu sein: „Das Resultat unserer Arbeit auf der Mainau wird den Sommer über von vielen tausend Besuchern gesehen und, dass wir zu den Saisonalen Gärten beigetragen habe, darauf sind wir richtig stolz.“

Die angehenden Planer und Praktiker haben in nur zehn Tagen die Gärten fertiggestellt. „Bei diesen Projekten werden sie an das selbstständige Arbeiten herangeführt und das macht ihnen einfach Spaß.“ Patrick Böhler, der im 2. Ausbildungsjahr bei der Fa. Ebner in Bad Säckingen ist, war begeistert, als sein Chef Michael Ebner ihm die Teilnahme am Projekt anbot. „Bei diesem Projekt gab es keinen, der dir sagt, was du wie machen musst, sondern du entscheidest selbst, mit welchem Arbeitsmittel du etwas erstellst“, benennt der angehende Landschaftsgärtner den größten Unterschied zur Arbeit im Ausbildungsbetrieb.

Mike Banholzer, Auszubildender im ersten Lehrjahr bei der Firma Herzog Gärten GmbH in Rickenbach, erzählt: „Bisher habe ich in meiner Ausbildung noch keinen Boden nivelliert und das habe ich in dieser Woche von einem anderen Auszubildenden gelernt.“ Auch die Zusammenarbeit mit den angehenden Planern hat den beiden Landschaftsgärtner-Azubis Spaß gemacht. „Wir kennen alle Tricks und Kniffe und wissen, welche Arbeitsschritte wann zu tun sind“, meint Patrick Böhler ganz selbstbewusst und sein Kollege Mike Banholzer ergänzt: „Dafür wissen die Planer, wie die Zwischenschritte und das Endresultat aussehen sollen.“

Senta Trapp, Gartenplanerin auf der Insel Mainau, und Michael Grimm, Vorsitzender der Region Hochrhein-Bodensee im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg, haben das Projekt zum wiederholten Mal organisiert und betreut. Sie freuen sich mit Winfried Herzog und Michael Ebner, dass die jungen Leute auch in diesem Jahr die Aufgabe wieder gut bewältigt haben.

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