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Wehr-Öflingen

Feuer und Flamme für die Wehr

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Beim Tag des Helfers der Freiwilligen Feuerwehr Öflingen zeigten die Einsatzleute ihr ganzes Können. Bei der spektakulären Übung löschten sie unter anderem einen Zimmerbrand in einem Container. Außerdem demonstrierten sie das gute Zusammenspiel der einzelnen Hilfsorganisationen.

Die Besucher des Tag des Helfers bei der Freiwilligen Feuerwehr Öflingen zeigten sich beeindruckt

Wehr-Öflingen - Eigentlich sind die Frauen und Männer von der Feuerwehr ja für das Löschen von Bränden zuständig. Zu Übungszwecken zündeln sie aber auch schon mal ganz gern selbst, bevor es heißt "Wasser marsch". Und zumindest beim Tag des Helfers der Freiwilligen Feuerwehr Öflingen am Sonntag auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule Öflingen wurde der Beobachter den Eindruck nicht los, dass sie Spaß daran haben. Aber natürlich wurden alle Brände wieder gelöscht.

Auch das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und eine Hunderettungsstaffel des DRK aus Bad Säckingen waren vor Ort. Jeder ist froh, wenn er sie nicht braucht, die Retter der Freiwilligen Feuerwehr, des THW oder des DRK. Aber jeder ist glücklich, dass es sie gibt, wenn man sie braucht. Egal ob bei Bränden, Verkehrsunfällen, Hochwassern oder sonstigen Katastropheneinsätzen, die freiwilligen Helfer sind immer dort, wo Hilfe gebraucht wird. Kein Wunder also, dass Feuerwehrleute zu den beliebtesten Gruppen in Deutschland zählen.

Dass so viele Besucher zum Tag des Helfers in Öflingen erschienen, hängt sicher auch mit dieser Beliebtheit zusammen. Aber sicher auch damit, dass die Schauübungen mächtig spektakulär aussehen. So wurde zum Beispiel ein Zimmerbrand in einem Container simuliert und eine Gaskartusche zur Explosion gebracht. Dass die Einsätze so realitätsnah nachgestellt werden können, ist auch der Firma RFS aus Schwörstadt zu verdanken. Die baut nämlich Ausrüstung für die Feuerwehr, mit der solche Übungen veranstaltet werden können. Matthias Huber, Abteilungskommandant der Öflinger Feuerwehr, zeigte sich denn auch beeindruckt über die Übungsbedingungen für seine Feuerwehrleute. Mit dabei beim Tag der offenen Tür war auch die Hunderettungsstaffel des DRK Bad Säckingen. Sie spürte eine verletzte Person in einem eingestürzten Gebäude auf. Vom THW wurde diese Person dann genau geortet und später aus den Trümmern befreit. Dabei kamen unter anderem ein Sonargerät und eine Betonkettensäge zum Einsatz. Mit der Betonkettensäge können die Trümmer vibrationsfrei in noch kleinere Teile zersägt werden, damit verschüttete Personen nicht noch weiter verletzt werden, wie Tobias Roming vom THW erklärte.

Nach der Rettung wurde der Verletzte dann dem DRK übergeben, das sich um die Erstversorgung kümmerte. Wichtig ist also das Zusammenspiel der einzelnen Hilfsorganisationen. Auch das klappt, dank der ständigen Fortbildung der Helfer, in der Regel problemlos.

Matthias Huber zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung - die Freiwillige Feuerwehr Hasel zeigte noch eine historische Löschübung - und mit dem Besuch. "Es ist ein ständiges Kommen und Gehen", so die Beobachtung des Abteilungskommandanten.

. von den Leistungen der Einsatzkräfte. Unter anderem löschten die einen brennenden Container.
Kerckhoff

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Autor: JöRN KERCKHOFF
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