Bad Säckingen Bad Säckingen eröffnet erste Fahrradstraße in der Rheinallee

Hier haben die Radler Vorfahrt: In der Rheinalle in Bad Säckingen hat nun die erste Fahrradstraße eröffnet. Umweltbeauftrager Ralf Däubler würdigte die Fahrradstraße als ein "Zeichen für die Radverkehrsförderung".

Vorrang für Radfahrer heißt es ab sofort in der Rheinallee. Am Montagnachmittag eröffnete Bürgermeister Alexander Guhl gemeinsam mit den Verantwortlichen die erste Fahrradstraße Bad Säckingens. Die neue Fahrradstraße soll ein "Schritt in Richtung Fahrradfreundlichkeit" sein und den Radfahrern zusätzlich mehr Lebensqualität und Sicherheit auf den Straßen bieten.

Der im Mai gefasste Beschluss des Gemeinderats wurde bereits vor knapp zwei Wochen verwirklicht. Seither haben Radfahrer in der Rheinallee ausdrücklich Vorfahrt und dürfen beispielsweise auch nebeneinander fahren. Autofahrer dürfen dennoch die Straße passieren und dort parken, dies jedoch mit einem Tempo von 30 Kilometer pro Stunde. Motorräder und Autofahrer dürfen die Radfahrer auch überholen, wenn ein Mindestabstand von 1,50 Meter gewährleistet ist und die Radfahrer dabei nicht gefährdet werden. Bürgermeister Alexander Guhl begrüßt die Veränderung. "Wir können mit der neuen Fahrradstraße die Sicherheit der Radfahrer erhöhen", so der Bürgermeister.

Grund für die Errichtung der Fahrradstraße war laut Bürgermeister Guhl vor allem der aktive Fahrradverkehr, der quantitativ mit dem Autoverkehr gleichzusetzten sei. So konnte man feststellen, dass gerade in der Rheinallee der Radverkehr stark vertreten ist. Deshalb kooperierte die Stadt Bad Säckingen mit der Arbeitsgemeinschaft für Fahrradfreundliche Kommunen in Baden Württemberg (AGFK-BW) und schaffte "ein wichtiges Teilstück des lokalen Radverkehrs".

Man wolle den Bürgern die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, die es gibt, um die Stadt fahrradfreundlicher zu machen. Auch finanziell war die Investition zu bewerkstelligen. Die anfänglich geschätzten 6500 Euro Ausgaben für die Baumaßnahmen und Personalkosten, wurden letztlich auf 5000 Euro reduziert.

Laut dem Umweltbeauftragen Ralf Däubler sei die Fahrradstraße ein "Zeichen für die Radverkehrsförderung". "Die neue Straße passt in unser gesamtes Mobilitätskonzept", erklärt Däubler. Schließlich bestehe nun die Möglichkeit ungehindert in Kleingruppen zu fahren. Bürgermeister Alexander Guhl und Muriel Schwerdtner vom Ordnungsamt akzentuieren, dass dies nicht die letzte Maßnahme sei. "Es gibt noch viele Dinge, die man optimieren kann", sagt Muriel Schwerdtner. Wünschenswert wäre laut Guhl und Schwerdtner ein Gesamtkonzept, für das jedoch derzeitig die Mittel fehlen.

Arbeitsgemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) ist ein Netzwerk, welches derzeitig 37 Städte, Landkreise und Gemeinden umfasst. Die Kommunen setzen sich für die Förderung des Radverkehrs ein. Seit 2013 arbeitet die Stadt Bad Säckingen mit der Arbeitsgemeinschaft AGFK-BW zusammen.

Weitere Informationen im Internet:www.agfk-bw.de

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