Bad Säckingen Bad Säckingen: Schülerfirma erneut erfolgreich

Klasse 7 der Rudolf-Graber-Schule erhält den vierten Preis beim bundesweiten Wettbewerb "Echt Kuh-l" des Bundeslandwirtschaftsministeriums

Jubel in der Schülerfirma "RGS Lebenswert" an der Rudolf-Graber-Schule Bad Säckingen: Die Klasse 7 hat beim bundesweiten Schülerwettbewerb „Echt Kuh-l“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft den vierten Preis in ihrer Altersgruppe gewonnen. Unter dem Motto „Wissen wo's herkommt – Lebensmittel aus der Region“ befassten sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema Regionalität.

Mehr als 4200 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 beteiligten sich mit insgesamt 581 kreativen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten – eine beeindruckende Resonanz. „Ich finde es toll, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler mit der Herkunft ihrer Lebensmittel beschäftigt haben", lobte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt das große Engagement. Kinder und Jugendliche für die Herstellung und den damit verbundenen Wert von Lebensmitteln zu sensibilisieren, sei sehr wichtig, sagte Schmidt weiter.

Die Schülerfirma unter der Leitung von Ines Bölle und Angela Lütte hat sich mit ihrem "Apfelprojekt Streuobstwiese“ (der Südkurier hat bereits darüber berichtet) beworben. Sie verwertet dabei die Bio-Äpfel einer Streuobstwiese und verarbeitet diese zu Sirup und Marmelade. Die Produkte werden auf heimischen Märkten von den Schülern verkauft. Der Erlös fließt in soziale Projekte und zugunsten der Klasse in besondere Lernmaterialien und Unternehmungen. Das Projekt wird außerdem von der Volksbank Rhein-Wehra sowie Jakob Gassmann, Baumexperte aus Rotzel, und vom Bund für Umwelt- und Naturschutz unterstützt.

Die Schüler der Klasse 7 der Rudolf-Graber-Schule Bad Säckingen freuen sich über den Preis beim Bundeswettbewerb "Echt Kuh-l". Bild: Schule
Die Schüler der Klasse 7 der Rudolf-Graber-Schule Bad Säckingen freuen sich über den Preis beim Bundeswettbewerb "Echt Kuh-l". Bild: Schule

Das große Engagement der Klasse 7 hat sich gelohnt. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich nun über ihren „echt kuh-len“ Preis: eine Überraschungskiste und einen Geldpreis als Zuschuss für die Klassenkasse.

Schuldirektor Huber, lässt sich von dieser Begeisterung anstecken: „Der Wettbewerb hat bei den Schülerinnen und Schülern zu einem neuen Verständnis für Lebensmittel aus der Region geführt. Wir freuen uns sehr darüber, dass ihr Projekt jetzt bundesweit Anerkennung fand.“

Der Schülerwettbewerb „Echt Kuh-l“ beschäftigt sich grundsätzlich mit nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung sowie dem Ökolandbau und setzt jährlich thematische Schwerpunkte. Er ist eine Maßnahme des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und durchgeführt von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Weitere Informationen im Internet:www.echtkuh-l.de

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