Die Schluchseewerk AG hat gestern den wesentlichen Teil der Antragsunterlagen zur Planfeststellung des Pumpspeicherwerks Atdorf beim Landratsamt Waldshut zur Vollständigkeitsprüfung eingereicht. In den insgesamt 51 Aktenordnern stecken Detailplanungen zum Projekt sowie Gutachten und Untersuchungen, die die Auswirkungen des Projektes bewerten. Selbst ohne die 20 Ordner Anhang umfasst der Antrag rund 9000 Seiten Text und mehrere hundert Pläne. Diese Fülle an Unterlagen dokumentiert den außergewöhnlichen Arbeitsumfang, der für das Genehmigungsverfahren eines solchen Projekts notwendig ist. Zwei Jahre hat das Unternehmen daran gearbeitet.
Technik-Vorstand Nicolaus Römer betonte in einer Mitteilung den hohen Stellenwert, den das Pumpspeicherwerk bei der Schluchseewerk AG aber auch für die Energiewende einnehme: „Wir sind stolz darauf, nach einer intensiven Vorbereitungszeit, die Antragsunterlagen einzureichen und somit das Planfeststellungsverfahren einzuleiten. Damit sind wir im Projekt Pumpspeicherwerk Atdorf einen großen Schritt weiter vorangekommen.“
