George Elliot aus den USA besucht den Englischunterricht der Klasse 8a der Werkrealschule
Nicht allen Schülern macht das Lernen einer Fremdsprache riesigen Spaß. Für manche ist Vokabeln pauken eine echte Pflichtübung. Darüber hinaus meinen andere sogar, alleine mit der Muttersprache die Zukunft meistern zu können. Wie schön es jedoch ist, sich auch mit Menschen unterhalten zu können, die zumindest scheinbar der deutschen Sprache nicht mächtig sind, erlebten die Jungen und Mädchen der Klasse 8a der Albbrucker Werkrealschule.
Innerhalb eines Programms in dem es ausländischen Studenten möglich ist während ihres Studienaufenthaltes in Deutschland Kontakt mit Schulklassen aufzunehmen, war der junge Amerikaner George Elliot einen Vormittag zu Gast. Der sonst von der Lehrerin Seraina Dalbert erteilte Englischunterricht fand in etwas anderer Form und ausgedehnt über den gesamten Vormittag statt. Dabei hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, den für ein Jahr in Freiburg lebenden Studenten alles zu fragen, was sie interessierte. Dabei hatten sie aber eine entscheidende Hürde zu überwinden. Toni und Tobias und die übrigen Achtklässler durften sich nur auf Englisch unterhalten. „Eine solche Übung ist super, da macht Englisch wirklich Spaß“, versicherten die Jugendlichen nach dem gemeinsamen Frühstück mit dem amerikanischen Gast. Von ihm erfuhren sie einiges über seine Herkunft und ließen ihn am deutschen Schulalltag teilhaben. Andererseits erhielt Elliot ein Präsentkörbchen mit „typisch deutschen Dingen“ wie Milka-Schokolade, Chips von German Potatoes und ein Fläschchen Maggi. Zudem sollte ihm ein von den Jugendlichen in immer besserem Englisch überreichter Ortsplan von Albbruck und der Umgebung Orientierungshilfe sein, wenn er den „Rheinspitz“ in Albbruck sucht, in Richtung Papierfabrik unterwegs sein sollte oder seinem Hobby auf dem Albbrucker Sportplatz nach gehen wollte.