Diesen Weg wählte auch Daniela Huber aus Albbruck. Sie hat einen knapp einjährigen USA-Aufenthalt hinter sich und kam nicht nur mit am Strand gesammelten Haifischzähnen im Gepäck nach Hause. Die heute 20-Jährige machte im vergangenen Jahr am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut ihr Abitur.
Mit einem Kuschelkissen und vielen guten Wünschen ihrer Familie und ihrer Freunde im Gepäck startete sie die Reise über den großen Teich in eine ganz fremde Umgebung. „Dank der herzlichen Aufnahme in der Familie und dem schnellen Kontakt zu anderen Au-pair-Mädchen gab es kein Heimweh“, so Daniela Huber. Sie hat es gut erwischt mit ihrer Gastfamilie. Längst nicht immer stimmt die Chemie zwischen den Gastfamilien und den Neuankömmlingen. Wenn der neunjährige Jonah, der sechsjährige Loggan und die vierjährigen Zwillingsmädchen Maddie und Chloe auch oft recht anstrengend waren, spürte Daniela Huber die Zuneigung der Kinder. Wenn Jonah versicherte: „Du bist mir die Liebste von den bisher drei deutschen Mädchen“, dann war der Ärger auch wieder verflogen. Schließlich unterscheiden sich die Lebensgewohnheiten doch deutlich von den hiesigen, ebenso wie die Vorstellungen von Kindererziehung. Während erstaunlicherweise in der in Jacksonville in Florida lebenden Familie auf gesundes Essen großen Wert gelegt wurde, gab es kaum gemeinsame Mahlzeiten mit der gesamten Familie.
