– In der Albbrucker Gemeindehalle erlebten die Besucher beim Bunten Abend bis kurz vor Mitternacht ein vielseitiges Programm. Nachdem sich in den letzten Jahren verschiedene Traditionsfiguren verabschiedet hatten, bewiesen Jungspunde ihr närrisches Talent.Musik und Tanz, Sololisten und eine ausgiebiges Showprogramm wechselten sich ab.
Dabei hatten sich die närrischen Akteure der Siedlergemeinschaft ein besonderes Bonbon bis zum Schluss aufbewahrt. Sie boten eine bislang noch nie da gewesene Licht- und Musikshow, die das begeisterte Publikum nicht mehr auf den Stühlen hielt.
Um die Frauenquote zu erhöhen, konkurrierte die Tanzgarde aus Görwihl an diesem Abend mit dem Männerballett, den maskulinen „Albfunken“ und den tanzenden Eisbären. Auch das Mikrofon hatten mit Elena Jehle und Carina Bechteler zwei junge Frauen übernommen, die charmant durch den Abend führten. Dabei kam so manche spitze Bemerkung über ihre Lippen.
Norbert Probst, seit Jahren als Rüdiger Hoffmann auf der Bühne, erzählte sie männliche Singles ihre Freizeit verbringen und ihren Spaß haben können. Motiviert vom Applaus des Publikums kündigte er für 2013 einen weiteren Besuch an. Ganz nach der fast gleichnamigen Fernsehsendung „Schlag den Haas“ hatte Moderator Norbert Baumgartner fünf Kandidaten aus dem Publikum gegen den Herausforderer „Hasi“ Rotzinger antreten lassen. Allgemeines und gemeindespezifisches Wissen, Muskelstärke, sportliche Fitness waren gefragt ehe sich der kulinarische Höhepunkt zu einem wahren Wettessen entwickelte.
Viel hatten sich der schwerhörige Ruheständler Fritz (Uwe Schlachter), Karle (Klaus Wassmer) und Ernst (Oliver Schulz) auf der Rentnerbank zu erzählen. Sie bezweifelten den Arbeitseifer der Rathausbeamten, nahmen sich selbst mit dem Bau des auf fremdem Gelände stehenden Lagerschuppen aufs Korn und verschonten mit ihrem Hohn auch die übrigen Vereine nicht.
Die wahren Unterschiede zwischen Mann und Frau wollte Markus Jehle entdeckt haben. Wenn er sich auch unüberhörbar für seinesgleichen stark gemacht hatte, so gelang es ihm schließlich doch mit dem „I sing ä Lied für di“ bei der holden Weiblichkeit einzuschmeicheln. Unterstützung hatte er von musizierenden und stimmgewaltigen himmlischen Heerscharen mit Heidi Jehle, Doris Ebner, Susi Tröndle und Pius Winterhalter erhalten. Nach dem die SVA-Interpreten im „Fasnachtsstadel“ mit dem Auftritt der „Höner“, der „Wildegger Herzbuben“ und weiterer Interpreten die Stimmung weiter angeheizt hatten, brachten die Narren mit einer riesigen Polonaise Bewegung ins Publikum.