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In zwei Stufen informierte der Betriebsrat die Belegschaftsmitglieder der Papierfabrik Albbruck über den Ausgang der Sozialplanverhandlungen. Auch Eingangs der Gemeinderatssitzung hatte dies Bürgermeister Stefan Kaiser kurz zum Thema gemacht.

Als vernünftige Lösung hatte er den Abschluss zwischen Arbeitgebern und Betriebsrat bewertet. „Es wird vermutlich erst richtig bewusst, was der Verlust des Traditionsunternehmens, das die Gemeinde wie kein anderes geprägt hat, bedeutet, wenn keine LKW's mehr fahren und kein Dampf mehr in die Höhe steigt“ so Kaiser. Als reine Spekulation bezeichnete der Albbrucker Bürgermeister den Hinweis, dass die Gemeinde vier Arbeitsplätze zur Verfügung stelle. Dies stimme so nicht. Gemeinde und Papierfabrik würden weiter gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung für die Kläranlage suchen. Am morgigen Donnerstag sei ein weiteres Zusammentreffen mit dem Geschäftsführer Matthias Scharre geplant. Nach Kenntnis des Bürgermeisters sollen Gespräche zwischen UPM und möglichen Investoren im Februar fortgeführt werden. Kaiser hofft, dass die von der Schließung Betroffenen bald Arbeit finden und in der gewohnten Umgebung ihren Lebensmittelpunkt erhalten können. Die Gemeinde wolle hierzu ihren Beitrag leisten und habe deshalb eine Job-Börse installiert.

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