Landrat Tilman Bollacher weilte zu einem Informationsbesuch auf dem ehemaligen Papierfabrikgelände in Albbruck. In dem Gespräch, an dem auch Bürgermeister Stefan Kaiser teilnahm, eröffneten André Karl als Vertreter der Karl-Gruppe, in deren Besitz sich das gesamte in Albbruck vorhandene Vermögen der ehemaligen Eigner UPM befindet, und Diplom-Immobilienökonom Bernd Wolfsberger ihre Zukunftsvisionen. Sie schilderten aus heutiger Sicht mögliche Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Fabrikareal, ohne dabei ins Detail zu gehen. „Allererste Ideen zeichnen sich ab, welche Entwicklung auf dem Gelände denkbar sein könnte“, versicherte Bollacher nach der Begegnung.
Dabei gab er aber auch zu bedenken, dass jedwede Veränderungen mit den behördlichen Rahmenbedingungen in Einklang stehen müssten. „Sobald über unseren Antrag zur Aufnahme in das Landessanierungsprogramm entschieden ist und wir wissen, was an Zuschüssen zu erwarten ist, soll in die eigentliche Planungsphase eingestiegen werden“, sagte Kaiser.
Diese kann parallel zur Veräußerung all der Teile erfolgen, für die Kaufinteresse besteht. Wie bisher schon zugesichert wurde, wird es keine Industriebrache in Albbruck geben. Vielmehr soll das günstig an der Bundesstraße gelegene Gelände „platt“ gemacht und neuer Nutzung zugeführt werden. Dafür braucht es allerdings auch Zeit.
Mit dem Beschluss, das ehemalige Papierfabrikgelände südlich und nördlich der Bahnlinie in einen Bebauungsplan der Gemeine Albbruck aufzunehmen, wurde ein erster Vorgang auf dem Behördenweg in Gang gesetzt.
