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Albbruck Musik erklingt zum Abschied

Abschluss-Auftritt der Nachwuchsmusiker aus Minsk. Konzertreise vermittelt bleibende Eindrücke. Unterstützung durch Verein Zukunft für Ritschow.

Nach Auftritten in verschiedenen Gemeinden im Landkreis verabschiedeten sich die Musikstudenten des Konservatoriums in Minsk nach dem Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche in Birndorf. Wo immer die jungen Leute ihre Instrumente und Stimmen erklingen ließen begeisterten sie die Zuhörer, sei es in Kirchen als Begleitung der Messfeier, oder bei den Freundschaftskonzerten.

Für die jungen Musiker, war diese Konzertreise einmal mehr eine große Herausforderung, war doch die Verständigung nicht immer einfach und es galt vor allem auch den – von der Vorsitzenden vom Verein Zukunft für Ritschow Hedi Müller mit großer Unterstützung von Hadwig Herrmann – prall gefüllte Terminkalender zu bewältigen. Bleibende Eindrücke vermittelten den jungen Musikern auch die Besuche im Freiburger Konzerthaus und im Musik-Museum in Basel.

Beeindruckend für die Schüler wie auch die jungen Gäste aus Weißrussland waren der Besuch im Hochrheingymnasium und das gemeinsame Musizieren. Erstaunliches Können hätten dabei die Musikstudenten Anna Meljanez, Valja Gontscharuk und Alexandra Kalatschowa alle Violine, und Cellistin Tanja Chanezkaja an den Tag gelegt, war ihnen dabei bestätigt worden. Sie mussten bei den unterschiedlichen Auftritten den Applaus des Publikums teilen mit dem Tenor Siamion Burankou und der Sopranistin Anastasia Chrapitzkaja, deren „Ave Maria“ in den Kirchen immer besonderen Eindruck hinterließ.

Hedi Müller hofft, dass ähnliche Konzertreisen auch künftig vom Goethe-Institut gefördert werden. „Wir brauchen aber immer wieder Gasteltern, die bereit sind, Gäste aus Weißrussland aufzunehmen.“ Dabei denkt die Vereinsvorsitzende zunächst an die bevorstehende vierwöchige Kindererholung. Noch nicht alle Jungen und Mädchen die in diesem Jahr für die Zeit von Mitte Juli bis Mitte August von der guten Luft und gesundem Essen und dem Aufenthalt in hiesigen Familien profitieren sollen, konnten bisher untergebracht werden. „Es wäre schade und fast unmenschlich, wenn wir Kindern, die immer noch an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe leiden und in Armut leben, eine Absage erteilen müssten“, versicherte Hedi Müller. Sie hofft auf die Bereitschaft der Familien und freut sich über Kontakte unter der Telefonnummer 07753/923 00 (privat) oder 07741/967 61 70 (Geschäft).

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