Schützenverein ehrt treue Mitglieder/Sorgenkind ist die Bogenabteilung
– Vor einer stattlichen Anzahl von Mitgliedern konnte Oberschützenmeister Thomas Albiez die Jahreshauptversammlung des Schützenvereines Albbruck-Kiesenbach eröffnen. Sein besonderer Gruß galt den anwesenden Ehrenmitgliedern. Als Vertreter der Gemeinde Albbruck wurde Norbert Hosemann in den Reihen der Schützen begrüßt. Ein ausführliches Protokoll über den Verlauf der letzten Jahreshauptversammlung verlas Schriftführerin Margit Schöpf.
Geehrt wurden für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit, Hans-Peter Behringer, 20 Jahre, Thomas und Eva Albiez. Die Ehrennadel des Verbandes für 25 Jahre erhalten Ulrich Grahm und Edgar Auer.
Die Jugendarbeit im Gewehrbereich ist wieder erfreulich im Aufwind, konnte Jugendleiter Thomas Kilian berichten, derzeit trainieren etwa zehn Schüler und Jugendliche. Eine komplett neue Schießausrüstung konnte aus Spendenmitteln hinzuerworben werden.
Einen Abriss über alle schießsportlichen Veranstaltungen lieferte Sportwart Dieter Schöpf. Höhepunkte waren wieder das Grümpelschießen mit fast 400 Teilnehmern, sowie das Damenpokal- und Königsschießen.
Sportlicher Höhepunkt war die Qualifikation und Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften von Thomas Albiez, Marvin Dumke und Peter Deutschkämer im Pistolenbereich, sowie Manfred Lindacher zweimal im Gewehrbereich. Oberschützenmeister Albiez hatte viel Arbeit und Zeit für Training und Förderung von Pistolenjunior Marvin Dumke investiert, die sich in den gezeigten Leistungen widerspiegelte. Der Sportwart wies auf weiterhin intensive Nutzung der Sportanlagen hin. Beim Dorffest war die Schießbude wieder ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Auch das vom Verein angebotene Bogenschießen fand guten Anklang.
Für den Bogenbereich berichtete Sandra Eckert. Verschiedene Meisterschaften und Turniere wurden mit gutem Erfolg besucht.
Einstimmig entlastet wurde Kassier Jens Asal. Durch umsichtige und sparsame Kassenführung, trotz erheblicher Ausgaben für Startgelder bei Meisterschaften, sowie steigender Unterhaltskosten für das Schützenhaus konnte er einen zufrieden stellenden Kassenstand erhalten.
Oberschützenmeister Albiez betonte in seinen Ausführungen, dass die sportlich angestrebten Erfolge leider ausblieben.
Sorgenkind ist die Bogenabteilung. Hohe Kosten für Material sowie mangelndes Interesse an eigenen, sowie weiteren Veranstaltungen des Vereines lassen eine weitere Finanzierung der Bogenabteilung in den Sternen stehen, so wurden die Hauptarbeiten für das erfolgreiche Bogenjagdturnier allein von den Restmitgliedern des Vereines bewerkstelligt. So wird es das Bogenjagdturnier wohl nicht mehr auf dem Terminplan geben.