Nach dem Großeinsatz wegen eines Chemieunfalles bei einer Spedition im Industriegebiet Herdenen in Villingen am Samstag ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung. VS-Feuerwehrkommandant Markus Heinzelmann ist zufrieden mit dem Ablauf des Großeinsatzes.
Wie berichtet, war aus einem der Fässer Natriumhydrogensulfid ausgelaufen. Eine Gefährdung für die Bevölkerung habe nicht bestanden, hieß es. Wegen unvollständiger Papiere habe es länger gedauert, bis die ausgelaufene Flüssigkeit identifiziert werden konnte.
Die Kosten für den Einsatz sind laut Heinzelmann jetzt ein Versicherungsfall. Die Ermittlungen der Polizei müssten klären, wer für das lecke Fass verantwortlich sei. „Es passiert beispielsweise oft, dass ein Fass beim Verladen mit dem Gabelstapler angestochen wird“, so Heinzelmann.
Bei den Kosten für den Wehreinsatz geht er von „einem hohen vierstelligen Betrag“ aus. Außerdem könne es sein, dass die beiden Firmen, die während des Großeinsatzes länger nicht angefahren werden konnten, Ansprüche geltend machten.
Villingen-Schwenningen