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Uhldingen-Mühlhofen Lebensretter feiern Richtfest

10.08.2012
Uhldingen-Mühlhofen -  Richtfest gefeiert hat die Ortsgruppe Sipplingen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bei ihrer Wasserrettungsstation. Mit der Station soll gewährleistet werden, dass vor allem an den Wochenenden während der Badesaison für die Sicherheit der Badegäste gesorgt wird.

Neben der Radwegebrücke am Ufer entsteht zurzeit die Wasserrettungsstation der Ortsgruppe Sipplingen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.  Bild: Kleinstück

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Der Standort der Rettungswache befindet sich südlich des bestehenden Beachvolleyballfeldes und westlich der Radwegebrücke.

Seit Juli 2008 hat die DLRG-Ortsgruppe lediglich eine kleine Wachstation in Form eines Containers zur Verfügung. 90 Prozent der Kosten für den Neubau übernimmt der Landesverband Württemberg, zehn Prozent trägt die Ortsgruppe über Spenden und Sponsoren. Die Wachstation als letzten Bauabschnitt der Ufergestaltung umfasst rund 143 Quadratmeter, dazu kommt der Gemeindeanteil mit Lagerraum für Spielgeräte und Pflege als nördlicher, 24 Quadratmeter großer Anbau. Die offizielle Inbetriebnahme ist für 21. April kommenden Jahres vorgesehen.

„Sehr viel Arbeit und Mühe“ haben die bisherigen Planungen und Arbeiten nach Worten des Vorsitzenden Karl-Heinz Rimmele gekostet. So habe man bisher rund 3000 Stunden in Eigenleistung vollbracht. Erste Pläne für den Neubau wurden Rimmele zufolge im Sommer 2009 geschmiedet, als man zu der Überzeugung gekommen sei, etwas Neues machen zu müssen. Erste Pläne hätten im Herbst 2009 vorgelegen. Rimmele: „Mit viel Schmalz, Druck, Tränen, Zerknirschtheit, Freude und mal wieder Enttäuschung hat man lange Verhandlungen geführt mit dem Regierungspräsidium, bis dann endlich die Genehmigung für die Förderfähigkeit zustande gekommen ist.“ Allerdings wisse man noch nicht, wann man das Geld erhalte. „Ich hoffe natürlich so bald wie möglich“, so der Vorsitzende.

Am Fastnachtsdienstag sind nach seinen Worten die Bagger angerückt, schon ab Aschermittwoch seien die DLRG-Mitarbeiter regelmäßig auf der Baustelle gewesen. Man habe sehr viel Geld investiert für die Gründung, beziehungsweise für ein so genanntes Kastenfundament. „Das übersteht das nächste Erdbeben“, zeigte sich Rimmele überzeugt. Sein Dank galt insbesondere seinem Stellvertreter und „Promotor“ Willi Schirmeister, ohne den kein Nagel in die Wand geschlagen werde.

Bürgermeister Anselm Neher freute sich, dass es gelungen sei, die Wasserrettungsstadion in die Neugestaltung des Ufers zu integrieren. Denn auch all das, was bisher gebaut worden sei, füge und passe sich ein. „Es ist ein Uferpark entstanden“, so der Rathauschef, der auf den freien und kostenlosen Zugang zum Bodensee aufmerksam machte. Problematisch sei in solch einem Fall immer die Wasserrettung. „Dann ist es natürlich toll, wenn man einen Partner wie die DLRG hat, der sich zur Aufgabe gemacht hat, dies zu übernehmen.“ Deswegen habe auch der Gemeinderat dafür plädiert, dass die DLRG ihr Gebäude an prominenter Stelle erhalte. Die Gemeinde habe außerdem wesentliche Mittel in die Hand genommen, um das Umfeld zu gestalten. „Der Weg wurde verlegt und die Rampe wurde ebenso bezahlt wie die Ver- und Entsorgungsleitungen.“

Karl-Heinz Ledermann, Vizepräsident im DLRG-Landesverband, erinnerte an die derzeit knappen Mittel für die DLRG. Karl-Heinz Rimmele habe aber „wahnsinnig gekämpft“, denn so eine Gelegenheit, ein Gebäude an exponierter Stelle zu erhalten, bekomme man nicht alle Jahre. Ledermann: „Die Entscheidung war richtig und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

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