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Überlingen/Salem/Frickingen Es gibt lokale Alternativen

28.04.2009


Überlingen/Salem/Frickingen (hpw) – Die lange Anpassung des genetischen Potenzials an die lokalen Gegebenheiten machen sich die Züchter zu nutze, die auf natürliche Auslese und Qualität setzen. Wie Bertold Heyden vom Graf-Keyserlingk-Instuitut in Salem, der auf traditionelle Weise die Stärken lokaler Getreidesorten zu nutzen versucht. Das ist mühsamer, doch Heyden und seine Handvoll Mitstreiter in der Republik, die alle auf Demeter-Basis arbeiten, sind auf private Gelder und Spenden angewiesen, während die Gentechforschung mit staatlichen Millionen gefördert wird.

„Fälschlicherweise wird das immer noch mit Fortschritt gleichgesetzt“, sagt Heyden, trotz verbleibender Restrisiken und geringer Akzeptanz. Der Salemer selbst hat verschiedene Weizen- und Roggensorten gezüchtet, die auf natürliche Weise optimal an die Region angepasst sind. Diese Saatgutpflege würde könnte durch den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zunichte gemacht werden. Inzwischen wird es von 15 Demeter-Bauern angebaut und mehr als 30 verschiedene „SaatGut“-Brotsorten sind inzwischen auf dem Markt, die auf dem Lehenhof und von den Bäckereien 7 Zwerge (Salem) und Alfredo (Überlingen) hergestellt werden. Am gleichen Strang zieht seit dem Vorjahr auch die Erzeugergemeinschaft Linzgau-Korn, bei der mehr als ein Dutzend konventionell und biologisch wirtschaftende Bauern mit einer Ravensburger Mühle und der Bäckerei Baader (Frickingen) kooperieren.

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