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Überlingen Weitere 1255 Euro für leukämiekranken Lucas

Geld kommt bei Sportlerehrung der Stadt Überlingen zusammen

Eine Spende von 1255 zugunsten des an Blutkrebs erkrankten Lucas (von links): Michael Gut, Harald Kruppe, Christoph Tylla, Ulrike Tylla, Manfred Heck und Oberbürgermeisterin Sabine Becker.
Eine Spende von 1255 zugunsten des an Blutkrebs erkrankten Lucas (von links): Michael Gut, Harald Kruppe, Christoph Tylla, Ulrike Tylla, Manfred Heck und Oberbürgermeisterin Sabine Becker. | Bild: Bild: Kleinstück

Überlingen (hk) 1255 Euro sind bei den Sportlerehrungen der Stadt Überlingen im Kursaal zugunsten des zweijährigen an Leukämie erkrankten Lucas aus Salem zusammengekommen. Das teilte Organisator Michael Gut bei der Spendenübergabe an die Eltern des Erkrankten mit. Der Betrag setzt sich zusammen aus dem Erlös der Tombola und aus dem Verkauf des Blumenschmuckes, aus einer privaten Unterstützung von Manfred Heck (Franchise McDonald Überlingen und Markdorf) und aus der Hilfe der Altherren des FC Überlingen, die auf die üblichen Sachpreise verzichteten und stattdessen den Gegenwert dem Projekt spendeten. „Es hat viel Spaß gemacht. Wollen wir hoffen, dass es fruchtet“, sagte Gut.

In Bezug auf den Charity-Gedanken bei den Sportlerehrungen informierte Michael Gut, dass dieser seit der Umsetzung des neuen Konzepts der Sportlehrungen im Jahr 2005 verankert sei. Jährlich werde ein aktuelles soziales Hilfsprojekt unterstützt. „Einige Tausend Euro“ hätten schon verschiedenen Hilfseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden können. Gut: „In diesem Jahr war man bei den Verantwortlichen schnell einig, dass aufgrund der Aktualität des Hilfsprojektes ‚Helden für Lukas‘ hier der Empfänger zu suchen war.“

Christoph Tylla, Vater des erkrankten Lucas, sagte, dass weltweit über 15 Millionen Menschen bereits typisiert worden seien. Mit 7327 neuen Spendern habe die Typisierungsaktion Ende Februar in Salem die bisher größte in der Geschichte der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) dargestellt. Dennoch habe man bis jetzt noch keinen geeigneten Spender für seinen Sohn finden können, zu dessen Rettung nur eine Knochenmarktransplantation beziehungsweise eine Stammzellspende hilft. Die Laboranalysen belaufen sich seinen Worten zufolge auf 50 Euro pro Spende, weshalb man nach wie vor auf Geldspenden angewiesen sei. Beim Gespräch im Zimmer von Oberbürgermeisterin räumte Christoph Tylla auch mit dem Vorurteil auf, dass die periphere Stammzellentnahme eine schmerzhafte Angelegenheit sei; die Stammzellen befänden sich in hoher Anzahl im Knochenmark des Beckenkamms und nicht im Rückenmark.

Am Samstag, 16. April, findet um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der Graf-Burchard-Halle in Frickingen statt. Der Erlös geht an die Spendenaktion von Lucas.

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