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1 Was bedeuten die Sturmwarnungslichter am Bodensee?

Der Sturmwarndienst wird am Bodensee durch orange Blitzlichter angezeigt, die rund um den See angebracht sind. Starkwindwarnung ist gekennzeichnet durch 40 Blitze pro Minute und macht auf die Gefahr von Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 25 und 33 Knoten aufmerksam. Sturmwinde mit mehr als 34 Knoten kündigt ein Signal von 90 Blitzen pro Minute an.

2 Ist es erlaubt, bei Sturmwarnung aus dem Hafen zu segeln?

Laut Wasserschutzpolizei gibt es kein generelles Segelverbot bei Sturmwarnung. Die Bootsführer müssen die Gefahrensituation selber einschätzen können und entsprechende Maßnahmen treffen. So steht es auch in der Verordnung zur Einführung der Bodensee-Schifffahrtsordnung. Im Notfall dürfen die Bootsführer auch von den Vorschriften der Verordnung abweichen.

3 Wie hilft sich die Bootsbesatzung, wenn das Boot tatsächlich kentert? 

Je nach Typ lassen sich gekenterte Boote unterschiedlich schwer aufrichten. Vor allem bei vielen Jollentypen ist das Kentern ein ganz normaler Vorgang. Ein geübter Segler ist aber in der Regel im Stande, das Boot ohne größeren Aufwand wieder aufzurichten, indem er das Bootsschwert als Hebel zum Aufrichten benutzt. Ein Kentertraining wird in fast jeder Segelschule angeboten.

4 Wie verhält man sich als Beobachter eines Kenterunfalls? 

Wird man Zeuge eines Kentervorgangs, sollte man das Geschehen mindestens fünf Minuten lang beobachten, rät die Wasserschutzpolizei Überlingen. Ist in dieser Zeit ersichtlich geworden, dass die Betroffenen ihr Segelboot nicht ohne Hilfe aufrichten können, sollte die Wasserschutzpolizei, die für solche Rettungseinsätze zuständig ist, verständigt werden.

 

Zu 2
schon das Wort kein generelles Segelverbot stimmt nicht.
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