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13.08.2012  |  von Martin Baur  |  Zum Artikel

Überlingen Tod im Fischernetz war wohl ein „tragischer Unfall“

Überlingen -  Derzeit gebe es keine Hinweise auf irgendwelche Rechtsverstöße, sagt die Polizei. Der Fischer habe sein Netz im Uferbereich setzen dürfen und die 66-jährige Frau durfte an der Stelle hinausschwimmen.

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    Unverantwortlich
    Von Herbert Brackmaier (443 Beiträge) am 15.08.2012 07:53
    Wie bitteschön soll ein Schwimmer von zwei 80m entfernten, hieroglyphisch gekennzeichneten Bojen auf ein dazwischen aufgespanntes Fischernetz schließen können? Nicht jeder ist mit den Gepflogenheiten der Bodenseefischerei vertraut, es tummeln sich auch jede Menge Touristen hier. Außerdem wird an diesem Platz seit vielen Jahren regelmäßig bebadet!

    Fischer und Behörden kann hier grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden, vor allem weil dies kein Einzelfall ist! Wenige Tage vorher ging eine Warnung vor einem im Osten der Stadt ausgelegten Netz ein - ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Ufers. Muß denn jetzt auch noch direkt am Ufer gefischt werden? Pech für die Fischer, wenn der See mittlerweile zu sauber für Fische ist bzw. sie ihn überfischt haben. Ich möchte auch nicht wissen, wieviele tauchende Wasservögel in den Netzen verenden . . .
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    Was ist mit Kindern?
    Von Wolfgang Niebling (1 Beiträge) am 15.08.2012 00:37
    Ich war heute abend um ca. 20 Uhr an der Fähre Meersburg schwimmen, Kinder und 5 andere Schwimmer waren im Wasser. Ein Fischer hat 50 m weit entfernt knapp 10-15 Meter vom Ufer seine Netze ausgelgt...
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    Zu Willi Winzig
    Von Andreas Müller (2 Beiträge) am 14.08.2012 17:02
    Lieber Herr Winzig,

    Sie können mir das nun glauben oder nicht, aber ja ich hätte genauso geschrieben.

    Wer soll die 100 mtr. überwachen die Sie einfordern ? Die Wasserschutzpolizei die eh schon zu wenig Personal hat ?,, Die Stadt Überlingen mit Ihrem Ordnungsamt ? ( die spart ja lieber auf eine Gartenschau ! )
    Sie ???
    Ich oder wer ???

    Sehen Sie, es gibt z.b. Menschen die VORSÄTZLICH Alkohol trinken obwohl Sie wissen, das Sie mit dem Auto fahren. Hier haben wir doch schon Gesetze und Strafen oder nicht ? oder es gibt z. B.Sturmwarnung, wieviele Menschen meinen den Sie müssten noch auf den See fahren und geraten. Andere Väter dürfen dann den Hals riskieren und den Menschen helfen.

    Verstehen Sie nun was ich damit meinte ! DEN VERSTAND einschalten ??
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    dämliche Vergleiche
    Von Hans Meier (215 Beiträge) am 15.08.2012 08:13
    wenn Sie so auf Fakten aus sind. Es wurde berichtet, dass vorab genau mit diesem Netz an dieser Stelle Probleme mit Schwimmern aufgetaucht sind. Da hilft es nicht sich hinter irgendwelchen Gesetzen zu verstecken. Unsere lieben Behörden müssten hier sofort reagieren, wenn sie schon informiert werden. Das blenden Sie völlig aus!
    als Antwort auf das Posting von amueller am 14.08.2012 17:02
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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    Tragisch oder auch Selbstschuld ?
    Von Andreas Müller (2 Beiträge) am 14.08.2012 16:00
    Sicherlich ist der Tod der Frau ein Schicksalsschlag für die Familie. Aber man sollte eines bedenken: Wir Menschen suchen die Schuld schnell bei jemanden anderen. Ist es auch nicht die Pflicht eines jeden einzelnen für sich selber Sorge zu tragen ??

    An der Stelle war keine "Schwimmerlaubnis" aber eine Fischereierlaubnis !!! Man sollte das mal bedenken !!

    Ich bin kein Fischer !!! aber nüchtern betrachtet war es ein Unfall an dem keiner Schuld hat. Die Frau hat sich nicht darüber informiert, was und wie Fischer Ihre Netze kennzeichnen ! Ausserdem, wie schon erwähnt ist an dieser Stelle Baden nicht erlaubt oder wenn, dann auf eigene Gefahr.

    Bleiben wir nüchtern !!!! und betrachten Sie Fakten !!!!

    Soll unser der Staat auch noch vorschreiben wann und wie wir auf das WC zu gehen haben ??? Wo bleibt unser menschlicher Verstand ???
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    An der Stelle war keine Schwimmerlaubnis.
    Von unbekannt am 14.08.2012 17:21
    Lieber Herr Winzig, sie sagen das da wo schwimmen nicht verboten, das schwimmen erlaubt ist. Aber da wo Netze setzen nicht verboten ist, ist es auch erlaubt. Also kann man dem Fischer der seinen Lebensunetrhalt damit verdient wohl auch keinen Vorwurf machen. Er macht ja auch nur seine Arbeit.
    als Antwort auf das Posting von amueller am 14.08.2012 16:00
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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    Wem gehört der See?
    Von Jurek Schmitz (299 Beiträge) am 14.08.2012 12:07
    Wann wollte denn das Landratsamt auf die Meldung reagieren? Wenn die Badesaison vorbei ist?

    Wie lang ist denn die angemessene Reaktionszeit der Behörden auf eine offensichtliche Gefahrenstelle? Parksünder werden schneller zur Kasse gebeten als verantwortungslose Fischer.
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    dann ist ja alles in Butter
    Von Hans Meier (215 Beiträge) am 14.08.2012 08:15
    ...niemand war Schuld, ganz wie bei der Love Parade in Duisburg. Vielleicht sollte sich der Südkurier mal auf die Vorgeschichte konzentrieren. Immerhin war die Gefahr den Behörden und dem Fischer bekannt und wurde ignoriert. Jetzt ist eine Schwimmerin tot. Ich hoffe, die Beteiligten Fischer/Polizisten/Beamten können mit diesen Konsequenzen ihres Handelns umgehen.
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