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03.09.2012  |  von Martin Baur  |  0 Kommentare

Baden-Württemberg Taucher kommt nicht zurück

Baden-Württemberg -  Ein Taucher aus dem Raum St. Georgen, der am Freitagabend im Bodensee vor Überlingen bis auf 58 Meter Tiefe abgestiegen war, ist vermutlich ertrunken.

Tauchen ist nicht ungefährlich. Im Bodensee vor Überlingen sind schon viele Aquanauten ertrunken, die sich zu viel zugemutet haben.  Bild: JonMilnes/Fotolia

Symbolbild  Bild: Achim Mende

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Autor
Martin Baur
Leiter der Lokalredaktion Überlingen

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Eine groß angelegte Suche verlief am Wochenende ergebnislos. Der 47-jährige Mann aus dem Schwarzwald und ein 62-jähriger Mittaucher waren am Freitagabend gegen 19.30 Uhr in der Überlinger Innenstadt im Bereich der sogenannten „Liebesinsel“ ins Wasser gegangen und bis auf 58 Meter Tiefe abgestiegen. An dieser Stelle fällt der Seegrund bereits nach wenigen Metern steil ab.

Beim gemeinsamen Auftauchen in Richtung Einstiegstelle verloren sich die beiden Männer in etwa 30 Metern Wassertiefe aus den Augen, heißt es weiter von der Wasserschutzpolizei. Der Mittaucher habe daraufhin einen kontrollierten Aufstieg an die Wasseroberfläche durchgeführt und nach kurzer Zeit die Rettungskräfte verständigt. Eine sofortige großflächige Suche der Wasserschutzpolizei und des DLRG sowohl an der Wasseroberfläche als auch mit Tauchern verlief in der Nacht ergebnislos und wurde am Samstag von einer Tauchgruppe der Wasserschutzpolizei und einem Polizeihubschrauber fortgesetzt. Die Wasserschutzpolizeistation Überlingen geht nach bisherigem Ermittlungsstand davon aus, dass der vermisste Taucher ertrunken ist.

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