Überlingen Taucher-Rettung bereitet Probleme - Opfer muss nach Stuttgart geflogen werden
Ein Taucher (Symbolbild). Bild: dpa
Bei einem Ausbildungs-Tauchgang im Bodensee vor Überlingen auf Höhe von Seezeichen 24 kam es am Samstag um die Mittagszeit zu einem Zwischenfall. Eine Vierergruppe mit Tauchern aus dem Stuttgarter Raum war vom westlichen Uferbereich aus zu einem Ausbildungstauchgang abgestiegen, währenddessen einer der beiden Tauchschüler in 31 Metern Tiefe Probleme bekam.
Die Gruppe war laut Wasserschutzpolizei in zwei Zweierteams unterwegs, wobei der eine Tauchschüler von einem Tauchlehrer und der andere von einem Tauchlehrer-Assistent begleitet wurde. Nachdem einer der Schüler Probleme hatte, leitete der Tauchlehrer-Assistent den Aufstieg ein und ließ den Schüler alleine schnell nach oben aufsteigen, berichtet die Wapo weiter.
An der Oberfläche angekommen, rief das Opfer um Hilfe. Er wurde von einem Sicherheitsteam der Tauchschule bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Sauerstoff erstversorgt. Wegen der Topographie des Seegrundes vor dem Überlinger Westufer hatten die Rettungskräfte Schwierigkeiten, ihn zu übernehmen.
Er wurde durch das DRK noch im Wasser erstversorgt, dann gelang es aber erst, mit einem flachgängigen Boot der DLRG aus Bodman ihn zum rund einen Kilometer entfernten Landungsplatz zu bringen.
Der Notarzt wies den Verletzten stationär ins Überlinger Helios-Spital ein, da die dort vorhandene Druckkammer jedoch laut Wasserschutzpolizei „revisionsbedingt“ nicht eingesetzt werden konnte, und sich die Beschwerden des Tauchers im Laufe der Behandlung verschlimmerten, brachte ihn ein Rettungshubschrauber ins Druckkammer-Centrum nach Stuttgart. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zur Unfallursache dauern an.
eigentlich hat die Topographie des ufers damit zu tun.