Überlingen Musik und Klimaschutz
Überlingen – Das „Green-Beach-Jugendfestival am See“ findet am Samstag, 19. September, statt und soll von 14 bis 24 Uhr dauern. Neben den Konzerten regionaler Bands, bei denen, wie schon feststeht, auch die Band „Pit Valit“, die Gymiband „Fallacy“ und die Musikergemeinschaft „Mala Hierba“ auftreten werden, gibt es auch einen Songwettbewerb zum Thema Klimaschutz. Zum Klimaschutz wird auch eine Diskussion mit Arvid Bell von der Grünen-Jugend angeboten, weiter soll es Infostände geben. „Hier ist jede Fraktion Überlingens eingeladen, sich mit Infoständen einzubringen“, sagt Cornelia Wiethaler vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen. Weiter sind eine Graffiti-Session mit Graffiti-Wettbewerb und Workshops in Percussion und Hip-Hop geplant. Kulturelle Beiträge von Schülerinnen und Schülern sind willkommen und wer sich sportlich betätigen will, hat dazu beim Beach-Volleyball allerbeste Gelegenheit. Veranstaltet wird das „Green-Beach-Jugendfestival am See“ von den von den Grünen, die Organisation liegt in Händen der Waldorfschüler Florestan von Tschammer und Osten sowie Laura Weber. Sie realisieren das Festival im Rahmen ihrer Projektarbeiten an der Waldorfschule. Die musikalische Koordination liegt bei Roland Kohle. Er freut sich auf das Festival: „Was an künstlerischem Potenzial ist, das ist unglaublich.
“ Und Florestan von Tschammer und Osten sagt: „Die Idee zum Festival ist uns nicht zuletzt deshalb gekommen, weil wir denken, dass es in Überlingen zu wenige Attraktionen für Jugendliche gibt.“ Mit dem Festival sollen Musik, Spaß und die Jugendlichen zusammen gebracht werden.
Den Grünen gehe es bei dem Festival darum, „die Vielfalt der Musikszene in der Region zu zeigen und den jungen Bands eine Präsentationsmöglichkeit zu geben“, sagt Cornelia Wiethaler. Auch wolle man die Jugendlichen durch den Songwettbewerb dazu bringen, sich mit der Thematik „Klimaschutz“ auseinanderzusetzen. Wiethaler: „Klimaschutz zu machen, kostet nicht viel Geld. Es schafft Arbeitsplätze und man kann sofort damit anfangen.“ Klimaschutz und Wirtschaft seien eng verzahnt, weil es in Deutschland ein riesiges Potenzial an kohlestoffarmen Technologien gebe. Diese aber würden vernachlässigt, wenn Fördergelder in kohlenstoffintensive und überholte Energien gesteckt werden.
