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Überlingen Kunstprotest gegen die Entführung von 219 Schülerinnen aus Nigeria

Schwarze Ballons als Zeichen der Wut über die Entführung von 219 Schülerinnen aus Nigeria

„Bring back our girls“, stand auf den Postkarten unter den 219 schwarzen Ballons, die sich zum Abschluss des öffentlichen Kunstprojekts der Freien Kunstakademie in Überlingen still und leise in den sonnigen Himmel erhoben und vom Seewind nach Norden getragen wurden.

Sie sollten wie die Puppen, die in den letzten Tagen in den Platanen vor der Kunstakademie hingen, noch einmal an die 219 entführten nigerianischen Schülerinnen erinnern, um die ihre Familien so bangen und auf die sie so sehnsüchtig warten. Dort waren auch auf Infotafeln der Hintergrund der Aktionen und die Idee der Studentinnen und Studenten beschrieben. Auf Aufmerksamkeit stieß diese zwar bei vielen Passanten, die neugierig wurden und sich kundig machten.

Kaum Resonanz fand allerdings der Ballonstart bei Überlinger Schülerinnen, auf die die Initiatoren gehofft hatten. „Wahrscheinlich sind alle gerade selbst zu sehr mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt“, tröstete Akademieleiterin Sibylle Werkmeister sich und ihre Meisterklasse, nachdem sie die Ballons eigenhändig dem Wind anheim gegeben hatten.

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