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17.04.2013  |  von  |  5 Kommentare

Überlingen Gartenschau-Kampagne kostet rund 35 000 Euro

Überlingen -  Die Überlinger Werbeaktion für die Landesgartenschau läuft auf Hochtouren. Zwei kritische Stimmen wurden in jüngster Sitzung des Gemeinderats zu der Werbekampagne der Stadt für die Landesgartenschau laut und zwar im Rahmen der Bürgerfragestunde.

Eine Plakatwand am Burgberg, Mathilde Wiggenhauser ließ sich freundlicherweise mit ablichten.  Bild: Hilser



Aus welchem Etat denn die „Blumentöpfchen“ bezahlt würden, die bei den Informationsveranstaltungen der Stadt an die Bürger verteilt werden, fragte Viktor Schlak. Und Roland Biniossek ärgerte sich über die Plakatkampagne für die Gartenschau. „Was kostet denn diese sinnfreie Werbeaktion?“

Keine konkreten Einzelangaben dazu wollte, beziehungsweise konnte Oberbürgermeisterin Sabine Becker in der Sitzung machen. Doch teilte Roland Leitner, Leiter des Bereichs Stadtplanung und Grün, auf SÜDKURIER-Anfrage mit: Das veranschlagte Budget für Plakate und alle andere Werbemittel, die die Aufmerksamkeit auf die städtische Informationskampagne lenken sollen, betrage 35 000 Euro. Die Haushaltsmittel lägen auf einer separaten Haushaltsstelle, die für diesen Zweck eingerichtet wurde.

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„Nach gegenwärtigem Stand werden wir mit den zur Verfügung stehenden Geldern auskommen“, erklärte Leitner. Die Kosten der Bürgerversammlung, ergänzte er, seien bei knapp 8000 Euro gelegen. Hier sei auch die im Vergleich zum eigentlichen technischen Ausbau des Kursaals verbesserte technische Ausstattung hinsichtlich Licht und Ton enthalten gewesen. Denn Videos von der Bürgerversammlung sind so im Internet noch einmal nachzuschauen (www.ueberlingen2020.de).

Die Stadt Überlingen wird die Landesgartenschau 2020 ausrichten. Lesen Sie alles Wichtige rund um den Bürgerentscheid und die Landesgartenschau im SÜDKURIER-Themenpaket.

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5 Kommentare
Geld verschwenden...
für so einen Blödsinn, das kann doch nicht wahr sein! Anstatt meine Steuergelder mal in etwas sinnvolles zu investieren, KiTa- Plätze, vielleicht auch mit Ganztagsbetreuung, damit Vater&Mutter sich die Steuergelder sauer verdienen können, das wäre mal was! Aber nein, da baut man zusätzlich lieber noch ein Asylantenheim. Passt doch alles prima zusammen und ist in der Summe genau das, was ich als Bürger NICHT brauche!!!
Unglaublich aber leider wahr
das kann ich nicht fassen! Mir fehlen die Worte! Bitte liebe Redakteure bleibt an diesen Sachen dran.
Muffensausen...
könnte man fast bei verantwortlichen Personen ver-
muten bei dieser verschwenderischen Werbekam-
pagne. Wobei sich dann noch die Frage stellt,
ob zu diesen 35000 Euro noch die Lohnkosten
der städtischen Angestellten gezählt werden müs-
sen, die sich mittwochs und samstags die Füße vor dem Rathaus plattstehen dürfen oder doch eher
müssen?
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