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Überlingen Bodenseefischer: „Wir müssen Netze an Abrisskante setzen“

16.08.2012
Überlingen -  Nach dem tragischen Tod einer Frau in einem Fischernetz vor Überlingen offenbart sich ein Nutzungskonflikt. Im Überlinger See sind die Fischer durch dessen spezielle Topografie darauf angewiesen, ihre Netze teils sehr nah am Ufer zu setzen.

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    Glaubwürdig?
    Von Herbert Brackmaier (443 Beiträge) am 16.08.2012 12:24
    „Den ganzen Winter, das Frühjahr und bis in den Frühsommer hinein haben wir keinerlei Fische gefangen, null; es war ein fürchterlich schlechtes Jahr – jetzt könnten wir endlich was fangen und sind mitten in der Hochsaison für Baden und Tauchen.“ KEINERLEI FISCHE, NULL????? Mir kommen die Tränen. Der See gibt eben (trotz massivem Aussetzen von Jungfischen) nicht mehr her, ganz einfach. Dann muß sich leider auch diese Branche gesundschrumpfen, das ist eben so in der freien Wirtschaft. Außerdem ist der Bodensee kein Angelteich! Ich fürchte, die Fischer selbst sind nicht ganz unschuldig an dieser Misere. Wer so in Ökosysteme eingreift(manipuliert), muß sich nicht wundern, wenn Mutter Natur irgendwann reagiert.

    Es gibt noch genug Plätze in Ufernähe, wo - wenn überhaupt - selten gebadet wird. Wenn dann die Begrenzungsbojen deutlich mit Warntafeln gekennzeichnet sind, sollte es auch keine Probleme geben.

    Die bisherige Handhabung allerdings ist haarsträubend!
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