Tettnang - Viel ist schon über das geplante Regionalwerk (Zusammenschluss von Kommunen zwecks Energieversorgung) berichtet worden, zu dessen Gründung sich Ende 2007 Eriskirch, Kressbronn, Langenargen, Meckenbeuren, Neukirch, Tettnang und Oberteuringen entschlossen haben. Ungebrochen ist der Informationsbedarf der Einwohner aus den beteiligten Gemeinden, die am Montag, 11. Februar, um 19.30 Uhr in der Aula des Montfortgymnasiums einen interessanten Vortrag mit Diskussionsrunde erwarten dürfen.
Bündnis 90/Die Grünen und die Lokale Agenda 21 Tettnang haben daher gemeinsam Peter Moser eingeladen, der über den Weg zu den Chancen des Regionalwerkes für Tettnang und die Region hinsichtlich Wertschöpfung und Arbeitsmarkteffekten referieren wird. Zudem soll auch geklärt werden, welche Möglichkeiten es für dezentral erzeugte und erneuerbare Energien aus heimischen Ressourcen im Regionalwerk gibt. Es wird der Frage nachgegangen, wie weit hier Energie und Umwelt in Einklang gebracht werden können.
Dafür haben Referent Peter Moser und Koreferent Benz ausreichend Informationen zur Hand: Moser arbeitet bei der gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung dezentraler Energietechnologien in Kassel (deENet GmbH) und ist Leiter des Projektes "100 Prozent erneuerbare Energieregion", welches von der Universität Kassel getragen und vom Bundesumweltministerium gefördert wird. In diesem Forschungsprojekt geht es darum, regionale und kommunale Aktivitäten beim umfassenden Ausbau von erneuerbaren Energien zu unterstützen, Modellregionen und -kommunen zu identifizieren und nachhaltige Lösungsstrategien zu entwickeln.

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