Sipplingen Oliver Gortat greift zum Taktstock

Zwei Tage lang gab es eine prächtige Stimmung beim Dorffest in Sipplingen. Oliver Gortat als neuer Bürgermeister dirigierte die Blaskapelle.

Fast rekordverdächtig: Mit dieser Meinung steht Gottfried Harder, der bei der Fastnachtsgesellschaft Weizenbier gezapft hat, nicht alleine: Bei zwei Tagen hochsommerlicher Witterung sind am Wochenende aberhunderte von Einheimischen und Urlaubsgästen zum Rathausplatz gezogen, um dort gemeinsam einige vergnügliche Stunden beim Sipplinger Dorffest zu verbringen. Stellenweise war kaum noch einen Sitzplatz zu ergattern, so groß war der Andrang. „Das muss am neuen Bürgermeister liegen“, sagte Ex-Rathauschef Anselm Neher augenzwinkernd zum SÜDKURIER.

Oliver Gortat jedenfalls ließ es sich nicht nehmen, an beiden Tagen Gast bei dem beliebten Fest zu sein. Beim Frühschoppen fragten sich nicht wenige, ob denn der neue Bürgermeister die lieb gewonnene Tradition seines Vorgängers, auch einmal zum Taktstock zu greifen, fortsetzen werde. Und nachdem er die Gäste des Festes kurz begrüßt hatte, ließ sich Gortat nicht lange bitten und übernahm den Stab von Arthur Widenhorn, worauf die Musikkapelle Sipplingen unter seinem Dirigat das „Hoch Badnerland“ erklingen ließ. „Wohl noch etwas zaghaft, aber sicher ausbaufähig“, so die Anmerkung eines Gastes gegenüber dem SÜDKURIER zur Stabführung des neuen Verwaltungschefs.

Die Mitglieder der verschiedenen Vereine hatten allerhand Kulinarisches aufgeboten, sodass den Gästen das Wasser im Mund zusammenlief. Abwechslungsreich wie das Speisenangebot war auch die musikalische Unterhaltung: Am Samstagabend spielte die Tanz- und Unterhaltungsband „Buggy“ aus Neuhausen ob Eck auf. Je später es wurde, desto mehr Gäste zeigten ihr tänzerisches Können auf der Bühne vor dem Rathaus. Die Musikpause nutzte die Showtanzgruppe „Ladydancer“ des TSV Sipplingen für unterschiedliche, teils akrobatische Tanzeinlagen. Nach dem von der Musikkapelle untermalten sonntäglichen Frühschoppen zeigte die Rentnerband der Stadtkapelle Überlingen, was musikalisch in ihnen steckt. Und dass die „Schwenninger Neckarbuam“ mit Begeisterung Musik machen, war beim abendlichen Auftritt spürbar.

Bewährt hat sich längst, den Rathauskeller wie in den Vorjahren am Samstagabend für den Barbetrieb zu öffnen: Je später der Abend, desto voller wurde es hier. Erst als es anderntags dämmerte, sei die Türe verschlossen worden, war zu hören. Einen guten Zweck hat das Dorffest schließlich auch: Der Erlös fließt in die Finanzierung neuer Ortseingangsschilder, auf denen auch Platz für die wechselnde Darstellung der aktuellen Veranstaltungen der Vereine sein wird.

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