Salem (as) Die S-Ray 007, ein einmotoriger Zweisitzer, wurde in der Iren Dornier, einem Enkel des legendären Flugzeugbauers Claude Dornier, gehörenden Firma "Dornier Technologie" in Uhldingen-Mühlhofen entwickelt. Vorbild für die "S-Ray 007" war Claude Dorniers Kleinflugboot mit dem Namen "Libelle". Doch während die "Libelle" aus dem Jahr 1922 ein reines Flugboot war, ist die S-Ray 007 ein Amphibienflugzeug, das zu Wasser und zu Lande starten und landen kann. Seinen Erstflug im vergangenen Jahr hat es bravourös bestanden.
Doch damit ist bei einem Flugzeug, wie man erst jüngst beim neuen König der Lüfte, dem A 380, wieder sehen konnte, noch längst nicht die Garantie für perfekte Sicherheit gegeben. Möglichen Schwachstellen bei der S-Ray 007 ist die Firma ISMB (Ingenieurbüro für Strukturdynamik, Messung und Berechnung) jetzt durch eine so genannte Modalanalyse nachgegangen. "Dabei geht es um die Darstellung von Schwingungen, die beim Flug an dem Flugzeug entstehen können", erklärt Roman Forster, promovierter Festkörperphysiker und Chef der Firma ISMB, die seit sechs Jahren ihren Sitz im Salemer Gewerbepark hat und unter anderem so renommierte Unternehmen wie EADS, ZF und Zeppelin Luftschifftechnik zu ihrem Kundenkreis zählt.

Ein dickes Ausrufzeichen
Jetzt beginnt die entscheidende Phase
Marco Reich mit dominantem Auftritt