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Salem „Lucas ist ein echter Kämpfer!“

„Lucas geht es gut!“, überschreibt Ulrike Tylla, die Mutter des an Leukämie erkrankten Jungen aus Salem-Mimmenhausen, ihren Brief. Seit dem 12. Mai befindet sich der knapp dreijährige kleine Patient in einem Glaskasten in der Uni-Klinik in Ulm. Seither ist seine Mutter ständig an seiner Seite.

Nach der Stammzellenspende durch seinen Vater ist der knapp dreijährige Lucas noch in der Uni-Klinik in Ulm.
Nach der Stammzellenspende durch seinen Vater ist der knapp dreijährige Lucas noch in der Uni-Klinik in Ulm. | Bild: Archivbild: Schober

Zunächst wurde Lucas mit einer Chemotherapie auf die Stammzellenspende von seinem Vater Christof vorbereitet. „Am 26. Mai hat Lucas die Stammzellen seines Vaters bekommen“, schreibt Ulrike Tylla in dem kleinen Brief, den Martina Wanner von der DKMS gestern bei der Pressekonferenz vorlas.

„Es vergingen einige Wochen, bis sich bei Lucas die ersten Zellen haben blicken lassen. Aber dann endlich waren sie da. Wir konnten es erst gar nicht glauben. Nach heftigen Nebenwirkungen der Chemotherapie war das ein neuer Lichtblick für uns. Noch ist das Leben von Lucas stark eingeschränkt. Seit einer Woche darf er zwar für drei Stunden am Tag aus seinem Glashäuschen raus an die frische Luft. Er kann aber nur spazieren, wo sich kaum Menschen befinden, da noch eine hohe Infektionsgefahr besteht. Die Zeit in seinem Glashäuschen verbringen wir mit viel Spielen, Malen und ab und zu auch mit einer DVD schauen. Lucas ist ein echter Kämpfer!“

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