Salem Jugendliche Reiter bestimmen das Bild
22.07.2009
Salem (as) Beim Reiter- und Fahrertag des Reit- und Fahrvereins Salem (RFVS) bestimmten vor allem jugendliche Reiterinnen und Reiter das Bild. Neu im Programm der 14. Auflage dieser Veranstaltung war eine Geländefahrt mit Geschicklichkeitsprüfung für Gespannfahrer. „Das ist ganz gut angekommen“, freute sich RFVS-Vorsitzender Paul Müller.
Freuen konnten sich die Veranstalter auch über das gute Wetter, das dem Reiter- und Fahrertag beschieden war. Dennoch haben die vorangegangenen Regentage ihren Tribut gefordert. „Nach den heftigen Regenfällen war es Schwerstarbeit, die Plätze bereitbar zu machen“, sagte Monika Harder, die im Wettkampfbüro stets für einen reibungslosen Ablauf der Prüfungen sorgt. Vorsitzender Paul Müller war erleichtert, dass man den Reiter- und Fahrertag dann ohne Einschränkungen erledigen konnte. „Aber es war hart an der Grenze“, sagte er. 100 Liter Regen pro Quadratmeter in 24 Stunden stecke der Boden schließlich nicht so leicht weg.
Verdienter Lohn für die vielen Mühen der RFVS-Mitglieder war eine gelungene Veranstaltung mit unerwartet vielen Teilnehmern und Zuschauern. Lediglich bei den Springprüfungen wurden deutlich geringere Starterzahlen verzeichnet als im Vorjahr, das allerdings ein absolutes Rekordjahr in Bezug auf die Teilnehmerzahl war.
Bei 150 Starts in sechs Reit- und zwei Fahrprüfungen lag ein deutlicher Schwerpunkt bei den Einstiegsprüfungen für jugendliche Reiter. Die haben sich mächtig ins Zeug gelegt und meist auch für ein properes Erscheinungsbild ihres Pferdes gesorgt. Nadja Harder aus Buggensegel stand der Stolz ins Gesicht geschrieben, wenn ihre Meggy von den Zuschauern immer wieder bewundert wurde. Eine aus weißem Garn gehäkelte Ohrenkappe verlieh ihrem Pony ein putziges Aussehen. Seit drei Jahren reitet die Zehnjährige und hat jetzt ihren vierten Reiterwettbewerb mitgemacht. „Ich glaube, meine Meggy ist heute ganz gut drauf“, streichelte sie ihrem Pony vor der Prüfung zärtlich über die Nüstern. Die Vorahnung täuschte Nadja nicht. Sie belegte mit ihrer Meggy einen tollen dritten Platz.
Bei den Gespannfahrern ist die neu ins Programm aufgenommene Geländefahrt mit Geschicklichkeitsprüfung gut angekommen. Die zwei Mal zu absolvierende Geländestrecke über je 1500 Meter und der zweifach zu durchfahrende Parcours mit teilweise festen Hindernissen stellten allerdings hohe Anforderungen an die Kondition der Pferde und das Geschick der Fahrer.
