Salem CDU fordert offenen Dialog
09.02.2012
Hahn erklärte, dass neben anderen Straßenbaumaßnahmen auch auf die Südumfahrung des Salemer Teilortes Neufrach verzichtet werden könne. Die Umfahrung wird aber schon seit Jahren gefordert und ist in der Planung auch schon sehr weit fortgeschritten. Jehle zählt in der CDU-Ortsverbands-Erklärung nicht nur die Neufracher Südumfahrung, sondern auch die Umfahrungen von Bermatingen und Markdorf sowie Friedrichshafen zu Straßenbaumaßnahmen mit Priorität. Die Orte seien teilweise durch ein untragbares Verkehrsaufkommen belastet. Jehle: „Regelmäßig kommt der Verkehr in Markdorf wegen Überlastung zum Erliegen. Die Situation in Friedrichshafen bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars. Das Verkehrssystem kollabiert schon bei der kleinsten Störung.“ Die Bodenseeregion vereint nach Ansicht des CDU-Ortsverbandes wie kaum eine zweite Region in Deutschland Erholungsorte und gewerbliche Zentren. Dies mache die Bodenseeregion vor allem für hoch qualifizierte Mitarbeiter in den Technologieunternehmen der Region attraktiv. Durch die begrenzten Flächen am See gewinne das Hinterland mehr und mehr an Bedeutung. Dazu heißt es in der CDU-Erklärung weiter: „Da die flexiblen Anforderungen an Arbeitnehmer nicht durch ein noch so gutes öffentliches Nahverkehrssystem aufgefangen werden kann ist ein gewisses Maß an Pendelverkehr notwendig und unvermeidlich.“ Die Stärkung der Nord-/Südachsen sei ein unvermeidbarer Garant für die weitere Entwicklung der Region. Die Verkehrsachse Salem-Markdorf-Friedrichshafen/Ravensburg ist für die Salemer CDU „eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in der Region.
“ Jehle ist sich sicher: „Die geplanten und durch die Politik zugesicherten Straßen bringen eine große Entlastung und sorgen für Entspannung in den Ortschaften.“ Dies sorge nicht zuletzt für eine Steigerung der Lebensqualität. Der sparsamste Verkehr sei, sofern nicht vermeidbar, der gleichmäßig rollende. Vor allem in der Straßenfrage fordert die CDU Salem deshalb einen offenen Dialog. Jehle: „Nicht nur bei der Blockade sondern auch beim Bau von wichtigen Maßnahmen sollte die Regierung in Stuttgart zu ihrem Wort stehen und den Dialog mit der Bevölkerung suchen.“ Es sei nicht die Zeit, ruhig zu verweilen und zu warten. Wer Leistung erbringe, sollte nicht bestraft, sondern gefördert werden. „Es ist an der Zeit, dass sich Leistung wieder lohnt“, heißt es in der Erklärung. Bestehende starke Strukturen im ländlichen Raum müssten geschützt werden und der Ausbau der Infrastruktur müsse im Einklang mit dem Wachstum der Region fortgeführt werden. „Die eigene Innovations- und Entwicklungskraft darf nicht hinter ideologischen Ideen zur Entwicklung der Region zurücktreten“, stellt der CDU-Ortsverband fest.
