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Salem 92,2 Prozent für Amtsinhaber Härle

30.09.2012
Salem -  Bei einer Wahlbeteiligung von 33,9 Prozent wurde Manfred Härle als Bürgermeister der Gemeinde Salem im Amt bestätigt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

Einziger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl heute in Salem ist Manfred Härle.  Bild: GemeindeVerwaltung

Bürgermeisterwahl in Salem: Seit heute Morgen, acht Uhr, können die Salemer zur Wahlurne gehen. Um die Mittagszeit pendelte die Wahlbeteiligung etwas knapp über der Zehn-Prozent-Marke.  Bild: Schober

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Die Gemeinde Salem mit ihren elf Teilorten war heute zur Wahl eines neuen Bürgermeisters aufgerufen. Der alte und neue Bürgermeister heißt Manfred Härle. Er hatte keinen Gegenkandidaten. Entsprechend war vor allem die Zahl der Personen von Interesse, die von ihrem Wahlrecht gebraucht machten. Das waren 33,9 Prozent. Davon entfielen 92,2 Prozent der abgegebenen Stimmen auf Härle, 7,8 Prozent auf „Sonstige“, also auf Personen, die auf dem Wahlschein genannt wurden, obwohl sie nicht zur Wahl standen. Relativ hoch war der Anteil ungültiger Stimmzettel, die nicht in das Endergebnis einbezogen werden: Die Gesamtzahl lag bei 249 ungültigen Stimmzetteln, das entspricht bei 2908 abgegebenen Wahlscheinen einem Anteil von 8,6 Prozent.

Am höchsten war die Wahlbeteiligung in Rickenbach. Hier gingen 43,8 Prozent der Bürgerinnen und Bürger zum Wählen. 96,9 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen iin Rickenbach auf Härle. In Oberstenweiler gingen nur 14,2 Prozent der Wahlberechtigten (41 Bürgerinnen und Bürger) zur Wahl, hiervon entschieden sich 86,1 Prozent für Härle, 13,9 für die „Sonstigen“.

In den Vormittagsstunden zeichnete sich eine geringe Wahlbeteiligung ab. Um die Mittagszeit hörte sich der SÜDKURIER in einigen der 13 Wahlbezirke um, wie es mit der Wahlbeteiligung steht. Dabei äußerten sich die Wahlhelfer durchweg überrascht über die bis dahin geringe Wählerquote. Teilweise lag sie bis zum Mittag unter zehn Prozent. Im Feuerwehrhaus Mimmenhausen hatten kurz vor zwölf Uhr 101 der in diesem Wahlbezirk 1044 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das entspricht 9,6 Prozent. Bis 18 Uhr erhöhte sich die Quote auf 28,5 Prozent. In Neufrach wurde mit 9,3 Prozent eine ähnlich geringe Wahlbeteiligung verzeichnet, die sich bis zur Schließung der Wahllokale um 18 Uhr auf gut 28 Prozent erhöhte.

Überrascht waren die Wahlhelfer in Buggensegel, dass bis 12 Uhr nur 17 der 269 Wahlberechtigten zur Urne gegangen sind. Das sind gerade einmal 6,3 Prozent, bis zum Abend wurden hier dann aber doch noch 32,2 Prozent erreicht. Sie wählten zu 100 Prozent Manfred Härle. Wobei zu beachten ist, dass sich diese 100 Prozent auf die gültigen Stimmen beziehen. Ungültige Stimmen wurden hier insgesamt 7 abgegeben, was bei 86 Wählern einem Stimmenanteil von 8,1 Prozent entspricht.

In der Regel ist die Wahlbeteiligung in den kleinen Teilorten deutlich besser als in den Größeren. In Grasbeuren lag man um die Mittagszeit aber auch nur bei 14,5 Prozent, bis 18 Uhr bei 29,7 Prozent. „Wir wollen am Ende bei 40 Prozent liegen“, sagte Ortsreferent Franz Lutz am Nachmittag. Ein Ergebnis, das deutlich verfehlt wurde.

Da Amtsinhaber Manfred Härle der einzige Kandidat war, war keine allzu hohe Wahlbeteiligung zu erwarten. Meist liegt sie, wenn nur der Amtsinhaber kandidiert, zwischen 30 und 40 Prozent. In Uhldingen-Mühlhofen lag sie im März dieses Jahres knapp unter 30 Prozent. Auch hier war Amtsinhaber Edgar Lamm der einzige Kandidat.

Von den 11 265 Salemer Einwohnern waren 8584 wahlberechtigt. Von ihnen haben knapp sechs Prozent Briefwahl beantragt.

Das Wahlergebnis wird zur Stunde im Neufracher Dorfgemeinschaftshaus „Prinz Max“ von Bürgermeister-Stellvertreter Peter Frick bekanntgegeben. Gleich im Anschluss daran wird Manfred Härle eine kleine Ansprache halten. (as)

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