Ganz international präsentierte sich Ravensburg beim verkaufsoffenen Sonntag der Initiative Ravensburg (Stadt und Wirtschaftsforum Pro Ravensburg, WIFO). Verschiedene Folklore- und Tanzgruppen sorgten auf dem Gespinstmarkt für einen unterhaltsamen Ausflug in fremde Kulturen.
Sogar aus der Nachbarstadt Friedrichshafen waren russische Tänzerinnen und Tänzer zu Gast.
„Nicht nur die Musik und die Tänze, auch die jeweiligen Landestrachten sind einfach faszinierend“, meinte ein Ravensburger, den die fremdartigen Klänge angelockt hatten. Wie viele andere Gäste ließ er sich von der musikalischen Begeisterung zweier afrikanischer Trommler mitreißen, die spontan auf die Bühne gerufen worden waren. Internationales Flair brachten auch das kroatische Folkloreensemble „Klas“, die russische Tanzgruppe „Elements“, die portugiesische Kinderfolkloregruppe „Milenio“, die russische Folkloregruppe „Kalinka“ sowie die thailändische Tanzgruppe „Fong Jachr“ nach Ravensburg.
„Toll, dass man die internationale Vielfalt heute nicht nur sehen und hören, sondern auch schmecken kann“, freute sich eine junge Frau, die ihren kulinarischen Sonntagsausflug sichtlich genoss. Schließlich gab es auf dem Gespinstmarkt Spezialitäten und Köstlichkeiten aus Portugal, Slowenien, Indien und Italien zu kosten. Das Portugiesische Zentrum, der slowenische Kulturverein „Planika“ und der italienische Kulturverein „Amici“ hatten sich einiges einfallen lassen.
„Heute präsentiert sich Ravensburg in seiner ganzen Vielfalt“, schwärmte Peter Ederer, Integrationsbeauftragter der Stadt Ravensburg, der das fröhliche Miteinander der deutschen und internationalen Stadtbesucher interessiert verfolgte.
„Schön, dass wir uns hier präsentieren durften“, sagte eine Kroatin. Sie fühle sich mit ihrer Familie in Ravensburg zu Hause, betonte sie: Viele Ravensburger aber wüssten nur wenig über ihre „andere Heimat“. Durch Aktionen wie den internationalen Sonntag entstünde „eine Brücke zwischen den verschiedenen Nationalitäten“ und Vorurteile würden abgebaut. „Wir hoffen alle, dass es bald wieder so einen Sonntag geben wird.“