Audio-Führer leitet unterhaltsam durch die Geschichte der Ravensburger Spiele
Museum ist nicht gleich Museum – vor allem nicht das „Haus rund ums blaue Dreieck“ in der Ravensburger Marktstraße. Im Museum Ravensburger lege man großen Wert auf Interaktivität, sagt der Geschäftsführer des Museums, Carlo Horn. Um diese auch dieses Jahr den Besuchern garantieren zu können, stehen einige Neuheiten an.
Ein Ziel des Museum Ravensburger ist es in diesem Jahr, das Familienprogramm auszubauen. Seit Beginn des Jahres ist dafür der neue Audioguide im Einsatz. Mit Hilfe des Tiptoi-Stiftes, dem audiodigitalen Lernsystem von Ravensburger, werden Kinder spielerisch und unterhaltsam durch das Museum geführt. In jedem der 21 Räume befindet sich eine kleine Tafel mit einer Glühbirne. Hält das Kind den Stift an diese Tafel, wird ein Informationstext abgespielt. Anschließend folgt eine Frage rund um die Ausstellungsinhalte, die die Kinder beantworten müssen. Nach erfolgreichem Abschluss der Museums-Rallye erhalten die Teilnehmer eine Urkunde mit Namen und erreichter Punktzahl.
Eine weitere Neuerung im Programm des Museums ist die Spiele-Erfinder-Werkstatt, die jeweils an den Sonntagen, 20. Mai, 24. Juni und 21. Oktober, stattfindet. Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der Kinder unter fachkundiger Anleitung zu einem ausgewählten Thema ein Spiel entwickeln.
„Vergangenes Jahr waren mehr als 1000 Besucher bei unseren Spiele-Neuheiten-Tagen“, berichtet Horn. Auch dieses Jahr finde dieser Tag einmal im Februar und einmal im November statt, so der Geschäftsführer. Der Eintritt in das Museum ist dann kostenlos.
„Anfangs dachten wir, dass eine Jahreskarte für das Museum vielleicht nicht so interessant sei, aber es besteht große Nachfrage“, betont Horn und verweist auf die eingeführte Jahreskarte, die ab dem Kauf zwölf Monate gültig ist.
Das Museum Ravensburger kann für den Zeitraum seit der Eröffnung vor zwei Jahren eine positive Bilanz ziehen: 24 000 Besucher wurden 2010 gezählt, im vergangenen Jahr waren es 26 500 Besucher. „2012 möchten wir die 30 000er Besuchermarke knacken.“