Bei dem Feuer im Ravensburger Ortsteil Albertshofen kann die Feuerwehr eine alte Dame nur noch tot bergen.
– Wie die Ravensburger Polizei und die Feuerwehr berichten, kam am Samstagnachmittag bei einem Gebäudebrand im Ortsteil Albertshofen für eine 73-jährige Hausbewohnerin jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte konnten sie nur noch tot aus dem Haus bergen.
Gegen 14.24 Uhr war laut Feuerwehr bei der Leitstelle Oberschwaben der Alarm eingegangen. Ein 34-jähriger Mann hatte laut Polizeibericht bei der Rückkehr zu seinem am Rande des Stadtgebiets von Ravensburg gelegenen Wohnhaus eine starke Rauchentwicklunge bemerkt. Als die Ravensburger Feuerwehr kurze Zeit später anrückte, sei schon von weitem der Rauch zu sehen gewesen. Einsatzleiter Harald Munz beschreibt den Einsatz: „Teile der Zimmerdecke waren bereits durchgebrannt und herabgestürzt. Unsere Trupps im Innenangriff führten unter Atemschutz zeitgleich eine Brandbekämpfung und ein Absuchen des brennenden, stark verrauchten Innenbereichs nach Personen durch.“
Schließlich fanden die Rettungskräfte die 73-jährige Hausbewohnerin, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam. Ein weiterer Hausbewohner wurde außerhalb des Gebäudes gefunden und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus St. Elisabethen in Ravensburg eingeliefert, teilt die Feuerwehr weiter mit.
Neben der Feuerwehr und der Polizei waren auch Fahrzeuge der Rettungswache Ravensburg des Deutschen Roten Kreuzes, ein Notarzt und Mitglieder der Johanniter-Unfall-Hilfe am Einsatz beteiligt. Der Betriebshof der Stadt Ravensburg sorgte außerdem für eine sichere Straßenoberfläche, da abfließendes Löschwasser die Fahrbahn bei Minustemperaturen im zweistelligen Bereich in eine spiegelglatte Eisfläche verwandelt hatte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem vorläufigen Spurenbild sei die Frau an den Auswirkungen des Brandgeschehens verstorben.