Mein

Owingen Vier Meter hohe Sonnenblumen sind rekordverdächtig

23.08.2012
Owingen -  Agnes Barth aus dem Owinger Ortsteil Billafingen hat riesige Sonnenblumen im Garten. Die Hobbygärtnerin freut sich über ihren grünen Daumen.

Agnes Barth steht in ihrem Garten in Owingen-Billafingen vor ihren großen Sonnenblumen, die eine Höhe von vier Meter erreicht haben.  Bild: Kleinstück

Service
Artikel drucken  Artikel drucken
  Artikel versenden

  Newsletter
  RSS-Feed


Wer kennt und liebt sie nicht, diese prachtvollen Sonnenblumen, die mit ihrem riesigen Kranz von goldleuchtenden Blütenblättern immer wieder alle Blicke auf sich ziehen? Sie sind zweifellos eine der auffälligsten und am schnellsten wachsenden Blumen in unseren heimischen Gärten. Im Garten von Agnes Barth stehen ganz besonders große Exemplare von „Helianthus annuus“, wie die Blume mit wissenschaftlichen Namen heißt.

Fast vier Meter misst das höchste Exemplar dieser Korbblütlergewächse, die als Symbol der legendären Hippiebewegung - als Sinnbild für eine friedvollere Welt dienen. Nicht nur diese Höhe ist erstaunlich für die aus Nordamerika stammende Pflanze, auch der Durchmesser des rauhaarigen Stängels von mehreren Zentimeter verwundert: Eine Hand eines Erwachsenen ist nicht in der Lage, ihn vollständig zu umgreifen.

Ob die Hobbygärtnerin ein Erfolgsrezept hat, schließlich benötigt die Sonnenblume stickstoffreichen, nicht zu trockenen Humusboden in sonniger Lage für ein optimales Gedeihen? „Nein, ich habe dieses Jahr gar nichts unternommen, also die Pflanzen nicht selber ausgesät“, so Barth. Sie vermutet vielmehr, dass Vögel im Vorjahr Samen ausgepickt haben und so zu der Verbreitung der einjährigen Sonnenblume beigetragen haben.

Denn vor drei Jahren hatte die ambitionierte Gärtnerin Sonnenblumensamen ausgesät. „Voriges Jahr waren die Pflanzen schon groß, aber dieses Jahr eben noch größer“, sagt sie. Allerdings seien im Vorjahr die Blütenköpfe mit 60 Zentimeter Durchmesser noch größer gewesen. Dieses Jahr habe es im oberen Bereich der Stängel Verzweigungen gegeben, wobei jedes Ästchen eine kleinere Blüte trage.

Die Gartenarbeit stellt für Agnes Barth eine Entspannung nach einem stressigen Büroalltag dar. „Andere gehen ins Fitnessstudio, ich liebe Pflanzen und wühle gerne in der Erde“, so Barth, die zweifellos über einen grünen Daumen verfügt, blickt man sich in ihrem Garten weiter um. „Es ist einfach schön zu sehen, was aus einem einzigen Samen wird“, sagt sie.

Zu „kämpfen“ hat sie derzeit aber mit Spatzen. „Es ist eine ganze Invasion“, so Barth. Aus diesem Grund müsse sie viele ihrer Pflanzen wie beispielsweise Salat oder Rote Bete sorgfältig abdecken. Agnes Barth: „Die picken wirklich alles raus und haben jetzt auch die Sonnenblumen entdeckt. Also bei mir sterben die Spatzen nicht aus, wie es immer wieder heißt.“

Übrigens: Im botanischen Gattungsnamen der Sonnenblume Helianthus stecken die griechischen Worte „Helios“, die Sonne, und „anthos“, die Blume. Der Name Helianthus rührt daher, weil die Sonnenblume ihr „Gesicht“ immer der Sonne zuwendet.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln

Jetzt Newsletter anfordern:
© SÜDKURIER GmbH 2013