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Meersburg Seit 35 Jahren wird gestrickt und gehäkelt

Handarbeitsgruppe der katholischen Frauengemeinschaft spendet 500 Euro für leukämiekranken Lucas Tylla

Die Handarbeitsgruppe der Frauengemeinschaft im Pfarrzentrum St. Urban spendete 500 Euro für den an Leukämie erkrankten Lucas Tylla (von links): Irmgard Sandmayr, Klothilde Sonntag, Sieglinde Schaubrenner, Waltraud Hirling, Pfarrer Matthias Schneider, Hedi Mickley, Thea Ludwig, Carla Drees und Regina Zachert.
Die Handarbeitsgruppe der Frauengemeinschaft im Pfarrzentrum St. Urban spendete 500 Euro für den an Leukämie erkrankten Lucas Tylla (von links): Irmgard Sandmayr, Klothilde Sonntag, Sieglinde Schaubrenner, Waltraud Hirling, Pfarrer Matthias Schneider, Hedi Mickley, Thea Ludwig, Carla Drees und Regina Zachert. | Bild: Bild: Mühlbauer

Meersburg (mü) Jeden Mittwoch, sommers wie winters, trifft sich die Handarbeitsgruppe der katholischen Frauengemeinschaft Meersburg im Pfarrzentrum St. Urban, um warme Socken, Handschuhe, Kinderpullover, Schals und Mützen in den schönsten Farben zu stricken und zu häkeln. Auch jetzt im Sommer ist die verschworene Gemeinschaft mit Eifer dabei, gilt es doch, einen reichhaltigen Vorrat für den kommenden Weihnachtsmarkt zu schaffen. Die Erzeugnisse der fleißigen Handarbeiterinnen sind in der Weihnachtszeit sehr begehrt und immer schnell vergriffen.

Der Erlös kann sich sehen lassen und wird ganz in christlichem Sinn an Bedürftige und gemeinnützige Institutionen gespendet. An diesem Mittwoch waren alle Beteiligten glücklich, dem an Leukämie erkrankten zweijährigen Lucas Tylla aus Salem 500 Euro für Behandlungskosten zukommen zu lassen. Wie Kassiererin Thea Ludwig berichtet, konnten die Frauen dieses Jahr schon je 500 Euro an „Frauen in Not, Freiburg“, an das Kinderkrankenhaus Bethlehem, an das Kinderhospiz Memmingen und an die Meersburger Pfarrei für karitative Zwecke spenden.

Waltraud Hirling leitet die Handarbeitsgruppe, die schon seit 1976 besteht, also fünf Jahre vor Gründung der Frauengemeinschaft, Dankbar sind die Gruppenmitglieder, dass sie immer wieder großzügige Wollspenden von Familien bekommen, die damit ihre Arbeit sehr unterstützen. Auch Pfarrer Matthias Schneider, weiß, was er an diesen treuen Gemeindemitgliedern hat. Gerade haben die etwa 20 Frauen für den Monat Mai die Aufgabe übernommen, für den Blumenschmuck am Marienaltar in der Pfarrkirche zu sorgen. Auch die kleinen Babyschuhe, die an Neugeborene und deren Eltern von der Kirche verteilt werden, sind in der Handarbeitsgruppe entstanden.

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