Ein breites Themenspektrum bietet das Forum für Wissenschaft und Kultur Meersburg. Diese Bilanz zog die Mitgliederversammlung im Konferenzraum des Wein- und Kulturzentrums im Rückblick auf 2011. Das Interesse an wissenschaftlicher Forschung aller Fachgebiete in der Bevölkerung zu fördern und den Austausch von Wissenschaft und ihrer praktischen Anwendung zu verbessern, hat sich das Forum für Wissenschaft und Kultur auf die Fahnen geschrieben. Seit seiner Gründung vor fünf Jahren stehen jedes Jahr andere Themen auf der Veranstaltungsliste des gemeinnützigen Vereins.
Karl Beuter, der Vorsitzende des Vereins, nannte in seinem Jahresrückblick für 2011 unter anderem die Präsentation der Abschlussarbeiten eines Masterseminars der Uni Konstanz zum Thema „Energiepolitik national, international und global“ im Dominikanerkeller, den Vortrag von Renate Schepker über „Psychische Belastungen und Stress bei Kindern und Jugendlichen heute – Was können Eltern und Schule tun?“ im Droste-Hülshoff-Gymnasium und den Vortrag über den Deutschen Orden am Bodensee von Hans-Wolfgang Strätz auf der Burg Meersburg.
Schatzmeisterin Gabriele Feistner-Schneider erläuterte den Kassenbericht. Der Vorstand wurde von der Mitgliederversammlung mehrheitlich entlastet. Besonders aktiv ist derzeit der Arbeitskreis „Energie“, über dessen Wirken Hermann Henseler und Hartmut Siemann berichteten. Der Arbeitskreis Energie des Forums für Wissenschaft und Kultur arbeitet eng mit der Arbeitsgruppe Energiekonzept Daisendorf zusammen. Deren Gründung wurde im Gemeinderat Daisendorf beschlossen, um ein alternatives Energiekonzept für die Gemeinde zu entwickeln.
Die Planungen des Forums für öffentliche Veranstaltungen 2012 umfassen wieder Themen aus der Biologie, Geografie, Kultur und Technik. Auch die Mitwirkung im Umweltnetzwerk des Bodensee-Standort-Marketings und die Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Geschichte und Politik der Uni Konstanz wird weitergeführt. Sondiert werden soll außerdem die Veranstaltung eines Dokumentationsfilm-Festivals im Sommer.
