Meersburg Gelungenes Sommerfest am Droste-Hülshoff-Gymnasium

Von der fünften Klasse bis zum Abiturjahrgang warfen sie sich ins Zeug: Schüler, Lehrer und Mitglieder des Fördervereins organisierten ein fröhliches Fest. Der Schulalltag wurde dabei so ganz nebenbei präsentiert.

Die Schulferien stehen vor der Tür und das Sommerfest des Droste-Hülshoff-Gymnasiums (DHG) ist der Höhepunkt des zu ende gehenden Schuljahres. Die Schüler der 5. Klasse bis zum Abiturjahrgang mit ihren Lehrern ließen zusammen mit dem Förderverein des DHG ihrer Kreativität freien Lauf. Auf die Eltern und Freunde warteten die unterschiedlichsten Attraktionen bei bestem Sommerwetter.

Drinnen in den Schulräumen und draußen am Känzele versammelten sich viele Besucher und staunten ob der Kreativität ihrer Kinder. Die Fünftklässler tobten bei Ballspielen und Dosenwerfen auf der Spielwiese, Kinder ließen sich schminken oder boten kleine Flohmarktartikel an. Ein besonderes Angebot hatten die Freundinnen Ronja und Amelie entdeckt. „Wir lassen uns kleine Zöpfchen flechten“ beschlossen sie spontan. Der Kenia-Stand der Klassen 6 a und b sowie 7 b lockte die beiden. Hier wurden Zöpfe mit bunten Bändern geflochten, besondere Briefkuverts aus Landkarten angeboten oder auch verlockende, selbst hergestellte Süßigkeiten. Maya erzählt: „Wir haben in Kenia in einer Schule Schulpatenschaften und übernehmen für bedürftige Schüler das Schulgeld.“ Auch das heute eingenommene Geld ist für das Projekt bestimmt.

Ein Gymnasium wäre kein Gymnasium, gäbe es bei einem Schulfest nicht auch Erlebnisse und Phänomene zu bestaunen, die im Unterricht besprochen werden. Wer sich in den Physiksaal wagte, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Der kartesische Taucher ist ein Wasserteufel, der in einer Flasche schwimmt und dank physikalischer Gesetze durch Druck von außen auf- und niedersteigen kann. Lehrer Ralf Geßler konnte noch viele andere Physikphänomene vorzeigen und erklären. Da staunte mancher: „Physik ist ja gar nicht ein so trockenes Unterrichtsfach, wie ich glaubte.“ Andere Klassen probierten ihre selbst genähten Heißluftballons aus und ließen sie hoch in den Himmel steigen.

Ein Stockwerk höher kamen die musischen und künstlerischen Talente zum Zuge. Der Sketch „Dornröschen“ auf moderne Art, bei dem die böse Fee Dornröschen ein Handy schenkt, obwohl es der Vater verboten hatte, wurde von den 7. Klassen einstudiert. Das Handy war mit einem Virus behaftet, so dass alle in einen tiefen Schlaf fielen. Der Prinz entfernte den Virus und alle waren wieder glücklich.

Die älteren Schüler hatten mit ihrer Lehrerin Sigrid Brodbek ein reizvolles Projekt umgesetzt. Elisa Brunnenkant und Fabian Puttrus: „Wir haben unter anderem versucht, das Gedicht von Ingeborg Bachmann ‚Nach grauen Tagen' mit einem Video, das wir gedreht haben in der 11. Klasse, zu illustrieren.“

Mit einem Eröffnungs- und einen Schlusskonzert in der Kapelle sowie der Big Band, die am Känzele den Kaffee- und Kuchenverkauf begleitete, ging ein großartiger Tag zu Ende.

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