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Meersburg Gästehaus darf erweitern

Der Ausschuss für Umwelt und Technik in Meersburg hat Pläne für die Erweiterung eines Gästehauses an der Stettener Straße genehmigt. Noch im September waren die Pläne als zu groß abgelehnt worden. Der abgespeckte Entwurf fand jetzt die Zustimmung der Ausschussmitglieder.

Meersburg – Das Gästehaus in der Stettener Straße 53 darf erweitern. Der Ausschuss für Umwelt und Technik, der eine erste Planung im September vergangenen Jahres noch als zu groß abgelehnt hatte, billigte nun einen abgespeckten Entwurf. Dieser sieht hinter dem bestehenden Haupthaus zwei dreigeschossige, walmdachgedeckte Baukörper vor, die durch einen flachen Mittelbau verbunden werden sollen. Dieser muss allerdings als Glaskonstruktion mit begrünter Dachfläche erstellt werden, wie das Gremium forderte. So bewilligte der Ausschuss die Bauvoranfrage bei einer Enthaltung und einer Nein-Stimme von Heidrun Funke (Grüne).

Der Neubau soll an die Stelle eines alten Wirtschaftsgebäudes treten. Die Verwaltung begrüße dieses Vorgehen als "Ressource sparend", bezog Bauamtschef Martin Doerries Position. Markus Waibel (FW) sagte: "Ich finde es positiv, dass der Antragsteller unsere Anregung aufgenommen hat und ein Geschoss runter ist." Der Verbindungsteil, der der Erschließung der beiden Gebäude dienen soll, gefalle ihm aber nicht. Er befürworte vielmehr eine Glas-Stahl-Konstruktion. Peter Schmidt (CDU) meinte, der neue Entwurf sei eine deutliche Verbesserung, doch für seine Begriffe überdimensioniert, wie überhaupt die "Häuser dort oben". Denn der Architekt hatte auch einen Schwarzplan eingereicht, um zu verdeutlichen, dass es in der Umgebung bereits ähnlich große Anwesen gibt.

Laut Bauamt wird die Traufhöhe das jetzige Haupthaus um ein volles Geschoss (3,68 Meter) überragen. Aufgrund des hohen Daches des Bestandsgebäudes mache die Differenz im Giebel jedoch nur noch 70 Zentimeter aus. Bürgermeister Robert Scherer sagte: "Man sieht, es sollen zwei getrennte Baukörper sein." Deshalb schlug er vor: "Es muss ein verglaster Mittelbau sein mit begrüntem Flachdach."

Heidrun Funke meinte hingegen. "Ich kann mich mit einem Glasverbindungsbau überhaupt nicht anfreunden." So etwas Modernes passe nicht auf einen Hof. Monika Biemann (Umweltgruppe) beantragte ferner, den Mittelbau um ein Geschoss zu reduzieren, war dann aber die Einzige, die dafür stimmte.

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