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Fasnacht

Meersburg Chor- und Orchester-Ensembles gestalten anspruchsvolles Konzert

Einen Überblick über die praktisch-musikalische Arbeit am Gymnasium präsentierten die Schulensembles des Droste-Hülshof-Gymnasiums. Bekannte Melodien begeisterten das Publikum im der katholischen Pfarrkirche

Mit einem bunten Reigen bekannter Melodien stimmte das Weihnachtskonzert des Droste-Hülshoff-Gymnasiums auf die bevorstehenden Festtage ein. Traditionell präsentieren die Schulensembles am Jahresende einen Überblick über die praktisch-musikalische Arbeit am Gymnasium. In diesem Jahr schien selbst die geräumige katholische Pfarrkirche dem Besucherandrang nicht mehr gerecht zu werden. Viele der Zuhörer fanden in der überfüllten Kirche keinen Sitzplatz und folgten dem 90-minütigen Konzert der über 200 Sänger und Instrumentalisten stehend, was für die herausragende Qualität der Ensemblearbeit an der Schule spricht.

Die Blechbläser des Schulorchester eröffneten den Abend von der Empore herab mit einem Werk Melchior Francks aus dem frühen 17. Jahrhundert, während die Sänger des Unterstufenchores den Zuhörern Kerzenlichter reichten. Doch wer an diesem Abend ein klassisches Weihnachtskonzert erwartete, wurde mit Filmmelodien und eingängigen Popsongs überrascht.

Der Unterstufenchor bot gemeinsam mit dem Unterstufenspielkreis unter dem Dirigat von Matthias Klemm einen amüsanten Streifzug durch die Welt der Filmmusik. Mit „Pink Panther“ von Henry Mancini und Christian Bruhns Ohrwurm aus den 1970ern „Hey, hey Wickie“ weckten die Schüler so manche Kindheitserinnerung im Publikum.

Aber auch Adeles „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film, Bruno Coulais „Papierflieger“ aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und Elton Johns „Can you feel the love tonight“ aus „König der Löwen“ fanden das Gehör des Publikums. Zwei opulenten Meisterwerken der Filmmusik verschrieb sich auch das Schulorchester mit Klaus Badelts „Fluch der Karibik“ und Howard Shores „Herr der Ringe“. Während die karibischen Klänge dynamisch, präzise und wuchtig über die Zuschauerreihen hinweg rollten, setzte Shores Werk auf Emotionen. Herausragend der Solopart der elfjährigen Friedericke Steininger, deren höhensicherer jugendlicher Sopran für Gänsehaut im Publikum sorgte.

Der Kammerchor unter der Leitung von Peter Herrbold zeigte mit Liedern von Matthias Claudius, Tanita Tikaram und Frank Ramond einen Querschnitt seines musikalischen Könnens. Den finalen Höhepunkt des Konzertes bildete der Auftritt des gesamten Schulchores mit traditionellen Weisen, aber auch Philipp Poisels Ballade „Eiserner Steg“, bei der Lukas Walesch mit einem gefühlvoll vorgetragenen Solo brillierte, und Alicia Keys und Jay Zs „Empire State of Mind“ standen auf dem Programm. Nils Kullik und Lucas Dilger frischten in gekonnter Jay-Z-Manier den Song mit coolen Rap-Elementen auf, während Hadassa Krämer den Refrain mit ruhig-melodischer R&B-Note vortrug.

Die äußerst gelungene Mischung kam bestens beim Publikum an und erntete stürmischen Applaus. Schulleiterin Annette Brunke-Kullik dankte am Ende den Schülern und dem gesamten Team der Fachschaft Musik für ein Konzerterlebnis „der besonderen Art“.

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