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23.08.2010  |  von  |  0 Kommentare

Meckenbeuren „Die Fischerin“ rockt das Festzelt

Meckenbeuren -  Da mag das Fernsehprogramm noch so spannend, das Wetter noch so gut sein wenn der Musikverein Meckenbeuren zum Weinfest einlädt, lassen sich die Meckenbeurer nicht lange bitten.

Bei der „Fischerin vom Bodensee“ hielt es diese jungen Damen nicht mehr auf den Plätzen. Schon am Freitagabend war beim Weinfest in Meckenbeuren das Festzelt voll.  Bild: Bilder: schwier

Sonntag beim Weinfest bedeutet Familientag. Der Teddy im Arm verkürzt die Wartezeit, bis es endlich auf`s Karussell geht.



Zum 51. Mal fand das beliebte Rebenfest am Wochenende auf dem Gelände des TSV Meckenbeuren statt und bei allen Programmpunkten war das Festzelt an der Tettnanger Straße gut gefüllt.

Jung und Alt kamen voll auf ihre Kosten, denn für jeden Geschmack wurde etwas geboten. Los ging es am Freitagabend.

Andrea Smigoc, Vorsitzende des Musikvereins Meckenbeuren, freute sich, dass wieder so viele Meckenbeurer und Gäste aus den Nachbargemeinden den Weg in das große Zelt gefunden hatten. „Dank auch an alle, die in Tracht gekommen sind,“ begrüßte sie gesondert die Trachtenträger, die zahlreich erschienen waren.

Neben Cocktailbar und Weinlaube mit Bodensee- und Pfälzer Weinen, gab es dieses Jahr erstmals einen Bierausschank, die Weizenbar. Für Stimmung sorgten nach den Begrüßungsworten die Musikkapellen aus Neukirch, Obereschach und Wolpertswende. Getreu dem Motto des Abends „Blasmusik pur“ startete die Musikkapelle Neukirch mit ihrem Programm. Bei den flotten Rhythmen steigerte sich die Stimmung im Zelt von Lied zu Lied. Anfänglich verhaltendes Fußwippen mündete in begeistertem Mitklatschen, Mitsingen und Mitschunkeln. Der Versuch von Dirigent Stefan Bastuck und seinen Musikern aus Neukirch, sich mit dem Radetzkymarsch zu verabschieden, scheiterte kläglich. Erst nach zwei Zugaben ließ ihn das Publikum von der Bühne.

Wer meinte, die Stimmung könne nicht mehr gesteigert werden, wurde eines Besseren belehrt. Die Musikkapellen aus Obereschach und Wolpertsende heizten dem Publikum noch weiter ein.

Auch am Samstagabend war wieder ordentlich was los im Festzelt. Die „Bluesblasters“ aus Ravensburg konnten wie in den Jahren zuvor mit ihrer Bühnenshow alle mitreißen.

Der Sonntag beim Weinfest bedeutete Familientag mit ganztägigem Programm. Gleich morgens ging es mit einem Gottesdienst im Festzelt los. Danach sorgte die Musikkapelle aus Eriskirch beim Frühschoppen für die richtige musikalische Unterhaltung. Diese Aufgabe übernahm beim Kinder- und Spielenachmittag das Jugendblasorchester Meckenbeuren, Kehlen und Brochenzell. Den kleinen Gästen wurde allerhand geboten. Da gab es Kutschfahrten, Karussells, Spieleparcours und Kinderschminken. Am Abend unterhielt Peter Schad mit seinen Oberschwäbischen Dorfmusikanten.

Heute beginnt ab 17 Uhr der Feierabendhock mit der Musikkapelle Meckenbeuren und um 18.30 Uhr startet das traditionelle Bürgertreffen. Höhepunkt ist das große Feuerwerk, was gegen 21.45 Uhr gezündet wird.

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Meckenbeuren  Weinfest
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