Mein

Meckenbeuren Der erste Eindruck zählt

10.12.2008
Artikel drucken
Schlagwörter


Das Schulende ist für die 9. Klasse der Hauptschule Meckenbeuren in Sicht. Viele Schüler wollen eine Ausbildung beginnen. Wenn sie die erste Hürde im Bewerbungsverfahren geschafft haben und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, zählt der erste Eindruck. Im Rahmen des „Berufswahlkompasses“, ein Projekt zur Berufsorientierung, hat der Bildungsträger BBQ Berufliche Bildung mit den Schülern ein Knigge-Seminar gemacht. Das Projekt wird laut Pressemitteilung seit 2007 von der Agentur für Arbeit Ravensburg und dem Arbeit-geberverband Südwestmetall gefördert. Gute Umgangsformen, was ist das? Wie verhalte ich mich im Vorstellungsgespräch? Welche Regeln gelten bei der Begrüßung und der Anrede? Wie kleide ich mich passend? Christine Weishaupt, BBQ-Projektleiterin, kennt die Erwartungen von Ausbildern und Betrieben – sie weiß, worauf es ankommt. „Im Arbeitsalltag reichen gute Noten oft nicht aus. Ein sympathisches Auftreten ist entscheidend für gute Chancen im Beruf. So manche Türen lassen sich dadurch öffnen. Der erste Eindruck entsteht in weniger als 30 Sekunden und ist nur schwer zu korrigieren.“

Anhand konkreter Beispiele wie zum Beispiel Pünktlichkeit, wurde das Thema Knigge praxisnah vorgestellt. Die Schüler konnten in praktischen Übungen ihr neu erworbenes Wissen vertiefen und so mancher staunte, „auf was man da alles achten muss“. Ausreichende Informationen über die Anforderungen in der Berufswelt und dem Wissen über die eigenen Kompetenzen, sind entscheidend für die richtige Berufswahlentscheidung und die berufliche Zukunft junger Menschen. Das Angebot „Berufswahlkompass“ setzt genau dort an, unterstützt die Schüler bei einer realistischen Berufswahlentscheidung und beugt kosten- und zeitintensiven Ausbildungsabbrüchen vor. Inhalte des Projekts sind Bewerbungstraining, Hilfe bei der Praktikums- und Ausbildungsstellensuche, Vorbereitung auf Einstellungstests und Vor-stellungsgespräche. Diese Themen vermittelt Christine Weishaupt in Kleingruppen und bei Bedarf ergänzend in Einzelgesprächen. Den „Ernstfall“ Vorstellungsgespräch können die Schüler unter anderem in einem Kleinprojekt mit Ausbildungsvertretern der Wirtschaft üben.

Um die eigenen Stärken und Berufsinteressen systematisch zu erforschen, setzt Christine Weishaupt, Diplom-Sozialarbeiterin, den „Eignungstest-Berufswahl“ eines namhaften Institut eins. Der Eignungstest misst neben persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen berufliche Interessen und Motive. Außerdem wird die Berufseignung geprüft. Die Auswertung enthält außer Interessen- und Leistungsprofilen auch eine Interpretation der Ergebnisse und zehn konkrete Ausbildungsvorschläge.

Meckenbeuren
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung