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Meckenbeuren wird sich vom 16. September bis 7. Oktober an der Aktion „Stadtradeln“ beteiligen. Das Ziel ist die Förderung umweltfreundlicher Mobilität.

– „Stadt“ ist man zwar – noch – nicht, aber fürs „Stadtradeln“ kann sich die Gemeinde Mecken beuren durchaus begeistern. Warum auch nicht. Schließlich ist Mecken beuren Mitglied des „Klima-Bündnisses“, das seit fünf Jahren die genannte Aktion als Kampagne zum Klimaschutz sowie zur Förderung der Themen Fahrradnutzung und -planung in Kommunalparlamenten organisiert.

Worum geht's? Etwa darum, dass Gemeinderäte im Team mit Bürgern „um die Wette“ radeln und innerhalb 21 zusammenhängender Tage im Zeitraum vom 1. Juni bis zum 15. Oktober möglichst viele Fahrradkilometer ansammeln. Natürlich sind auch Schulklassen, Vereine, Unternehmen und andere Organisationen und Gruppierungen eingeladen, eigene Teams zu bilden. Für Meckenbeuren wird die Teilnahme vom 16. September bis zum 7. Oktober vorgesehen – dann wäre ein Abschluss zum Herbstmarkt, beziehungsweise zum Radkriterium möglich.

Spannend und öffentlichkeitsnah könnte es in jedem Fall werden. So sollte jeder beteiligte Radler die abgestrampelten Kilometer im Online-Radel-Kalender unter www.stadtradeln.de verbuchen. Die Team- und Stadtergebnisse werden dann auf der Internetseite veröffentlicht, sodass ein bundesweiter Vergleich der Städte und Gemeinden möglich wäre. Die Leistungen der einzelnen Teilnehmer werden im Internet nicht dargestellt, die besten Einzelradler und Teams werden aber vor Ort prämiert. Nicht zu vergessen, dass die drei bestplatzierten Kommunen vom Klima-Bündnis ausgezeichnet werden.

Der Augenmerk liegt dabei nicht nur auf den gesamten Radkilometern, sondern auch auf dem prozentual „fahrradaktivsten Kommunalparlament“, und den Kommunen mit den meisten Radkilometern pro Einwohner. Natürlich werden auch Stadtradler mit den meisten gefahrenen Kilometern prämiert. Als Gesamtziele für 2012 nennt das Klima-Bündnis unter anderem die Vermeidung von 1000 Tonnen CO– entsprechend sieben Millionen Radkilometer.

„Wir sehen die Teilnahme an der Aktion als logische Fortführung der bereits im Vorjahr erfolgten Projekte zum Thema Radverkehr“, so die Sichtweise von Verwaltung und Gemeinderat. Elisabeth Ott hat sich bereit erklärt, die Koordination ehrenamtlich zu übernehmen. Die weitere Ausgestaltung soll jetzt im Rahmen einer Arbeitsgruppe erfolgen – Gemeinderatsmitglieder und weitere Ehrenamtliche sind dazu herzlich willkommen.

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