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21.05.2012  |  von Jörg Büsche  |  0 Kommentare

Markdorf Platz im vorderen Mittelfeld als Ziel

Markdorf -  Schüler des Bildungszentrums müssen vor Roboter-Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko noch sehr viel umbauen

Drei der vier Schüler vom Markdorfer Bildungszentrum, die nach Pfingsten zur Roboter-Fußball-WM nach Mexiko fliegen: Jan Forberger, Hannes Filip und Friedolin Gröger.  Bild: Büsche

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Mit einem dritten Platz beim „German Open“ in Magdeburg hatten sich die Teilnehmer der „Roboter AG“ des Bildungszentrums Markdorf (BZM) die Fahrkarte zur Roboter-WM gelöst. Die elektronischen Kicker der Markdorfer Schüler erschossen sich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Mexiko. Die findet bereits nach den Pfingstferien statt. Und Jan Forberger, 17, einer der vier mitreisenden Schüler, rechnet sich für die Markdorfer Mannschaft durchaus einen Platz im vorderen Mittelfeld aus. Vor dem Flug nach Mittelamerika gilt es indes noch manches zu verändern. Denn laut neuestem Reglement für die vollautomatischen Fußballer-Teams aus je zwei Spieler-Automaten dürfen die nur noch mit der halben Spannung antreten. Statt der bisherigen 24 Volt bringen sie fortan nur noch 15 Volt aufs Feld. „Für Magdeburg mussten wir noch nichts verändern“, erklärt Hannes Filip. Den Ausrichtern der nationalen Ausscheidung kam die Weisung des Weltverbands viel zu kurzfristig.

Noch liegen die vier Tüftler vom BZM in der Zeit – trotz der erhöhten Anforderungen, die die kürzlich verfassten schriftlichen Abitur-Aufsätze und vor allem die Vorbereitungen darauf für sie bedeutet haben. Gleichwohl wird es eng. Schließlich sind bei jedem der insgesamt vier für Mexiko noch fit zu machenden Roboter immer gleich mehrere Motoren auszuwechseln. Sonst drehen sich die „Omni-Wheels“ nicht, die aus ihrerseits drehenden Scheiben bestehenden Räder unter der Bodenfläche mit dem eingebauten PC-Maus-Sensor. Nur so funktioniert am Ende auch das Kernstück: der mit einem Schaumstoff-Schwamm bestückte Dribbler, der den Ball am Spieler hält.

Es sind Micro-Controler, die fürs Auffinden der Vollgummi-Kugel auf dem hölzernen Grün sorgen. Sensoren erlauben auch die räumliche Orientierung per Ultraschall-Messung.

Übrigens planen die Roboter-Bastler schon an der nächsten Spieler-Generation. Die kommuniziert dann per Bluetooth.

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