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Markdorf Pink-Käppchen und der böse Wolf

04.08.2012
Markdorf -  Performance eines Künstler-Freundeskreises in Leimbach

So poetisch können Putzschwämme wirken, findet Ralph Schuber.  Bild: Büsche

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Nach den lilanen Plastikdosen für die Pflaumen- und den grünen Plastikdosen für die Apfel-Bäume gab es zur Vernissage einen weißen Korb voll pink-farbener Äpfel für die Großmutter. Passend zum Motorroller und im farblichen Einklang mit Pink-Käppchens schicker Kleidung.

„Was hast Du mir denn mitgebracht?“, fragte die Großmutter am Fenster. „Einen Korb mit Äpfeln“, antwortete Pink-Käppchen, nachdem sie ihr Gefährt auf der „Play-Girl-Parking“-Zone zuerst zum Umfallen, dann aber doch noch zum Parkieren gebracht hat, um sodann auf den Heuboden zu verschwinden.

Ob dort der böse Wolf bereits lauerte, blieb Spiel der Phantasie. Blieb bei der gestrigen Ausstellungs-Eröffnung vier junger Künstler, angehende Absolventen der Karlsruher Akademie der Künste, allein der Vorstellungskraft des Publikums überlassen.

Gekommen waren Freunde, auch Nachbarn aus Leimbach. Denn sowohl die Ausstellungseröffnung wie auch die Pink-Käppchen-Performance frei nach einem bekannten Volksmärchen fand auf privatem Grund statt.

Die Arbeiten kamen an: sowohl die zu grell-bunten Plastik-Stehlen beziehungsweise zu Farb-Serien kombinierten Haushaltsschwämme von Johanna Schomburg, wie auch Daniela Stehles Wiesen-Spiegel-Pfad und die Obstbaum-Installationen von Katharina Stehle.

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