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Markdorf Neueröffnung: "Andergraund" hoch in der Gunst

27.09.2008
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Lounge, Bar, Bistro und Billard in einem: Seit einer Woche ist das neue Lokal "Andergraund" in der Ravensburger Straße 32 in Markdorf geöffnet. Mit dem Besitzer und dem Getränkelieferanten hat Pächter Jürgen Grau die Räume komplett neu gestaltet und freut sich über die gute Resonanz.

Markdorf - Eindeutig doppeldeutig ist der Name des neuen Lokals "Andergraund": In den "underground", englisch "Untergrund", muss man sich begeben, um eintreten zu können in die gänzlich neu gestalteten Räume des ehemaligen Billard-Pubs "Sherlock Holmes" und dann hat Pächter Jürgen Grau auch noch seinen Namen geschickt und dezent in "seiner" Farbe eingefügt.

Gar nicht grau und düster geht es jedoch im Untergrund zu. Dafür hat Innenarchitektin Katja Scharnagel von "Detailz" in Markdorf gesorgt und an viele Details gedacht: Der große Raum mit dem hellen Holzboden ist überwiegend in weiß und in einem freundlichen Braunton gehalten mit erfrischend grünen Akzenten an den Wänden, mit Gräsern und Pflanzen. Die massiven Holztische kontrastieren zu den bequemen Stühlen im Essbereich und an der Bar, hinter der Jürgen Grau Getränke zapft und Cocktails schüttelt. Sein ganzer Stolz ist jedoch die Lounge: Auf bequemen langen Ledersofas und -sesseln kann man dort bei gedimmten Licht chillen.

Zwei von den sechs Billardtischen mussten einer behaglichen Sitzecke weichen, der Schwarz-Weiß-Fotos mit tierischen und landschaftlichen Impressionen wohnlichen Charakter verleihen. "Das ist eine Steigerung zu dem, was ich vorher hatte", freut sich Jürgen Grau. Betrieb er vorher eine reine Pilsbar, hat er jetzt eine Speisekarte - und bereits Reservierungen für größere Gruppen. Mit den drei Variationen argentinischer Steaks, Nudelgerichten, Salaten, Wurstsalat und Seelen kann er kleinen und großen Appetit stillen.

Sein Stammpublikum vom "Bistro live" ist ihm bereits nachgefolgt und auch von den 150 Gästen bei der Eröffnung hat er positive Resonanz erfahren. Geöffnet ist ab 17 Uhr und das vorerst täglich. Die Arbeit will er vorerst mit sieben Aushilfen bewältigen und "schauen, wie sich alles entwickelt".

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