Markdorf Harter Frost bremst „Stadthaus“-Bauarbeiter aus
14.02.2012
Die anhaltende klirrende Kälte ist nicht nur ungemütlich für die Bauarbeiter, sie bremst sie zurzeit auch aus: An der „Stadthaus“-Baustelle in der Markdorfer Hauptstraße wäre inzwischen so weit alles vorbereitet, um mit den Maurerarbeiten beginnen zu können. Alleine die eisigen Temperaturen verhindern zurzeit eine Fortführung der Bauarbeiten. „Mit den Maurerarbeiten können wir erst beginnen, wenn wir keinen Frost mehr haben“, sagt Bauherr Yilmaz Lechmann von der Langenargener Wohnbau Lechmann GmbH auf Anfrage des SÜDKURIER.
Bedenken, dass deswegen der Zeitplan nicht eingehalten werden könnte, hat Lechmann derzeit aber noch keine. Der bisherigen Planung zufolge soll der Rohbau des Stadthauses, das mit 18 Metern Höhe ein wenig niedriger als das benachbarte 20,30 Meter hohe Proma werden soll, soll bis Ende August stehen. Die Fertigstellung des Projektes ist auf den Sommer 2013 geplant. In diesen Zeitplan sei aber, wie üblich bei solchen Vorhaben, ein gewisser Puffer für Unvorhergesehenes eingerechnet, sagt Lechmann. Dort befinde man sich zurzeit aber noch gut im Rahmen.
Inzwischen ist auf der Baustelle ein zwei Meter tiefer Aushub gemacht, der so genannte Verbau ist fertig. Das sind die mehreren Meter hohen Eisenstelen, die an den Seiten des Baugrundstücks in den Boden gerammt wurden. „Wir sind jetzt startbereit und warten nur noch auf mildere Temperaturen“, sagt Lechmann. Vier der 13 Wohnungen seien noch frei, die anderen sind verkauft. Bei den vier noch freien Wohnungen handelt es sich um die je 120 Quadratmeter großen äußeren Einheiten im zweiten und dritten Stock. 5000 Kubikmeter Erdreich müssen für den Bau ausgehoben werden, mehr als 2500 Kubikmeter Abbruchmaterial sind bereits abtransportiert worden.
