Und das ist eine ganze Menge: Eine ganze Handvoll Wagner-Mitarbeiter – darunter Auszubildende, Personaler und Fachkräfte – kümmerten sich um die Schüler, führten sie durch verschiedene Abteilungen und präsentierten ihnen die gesamte Palette der Ausbildungen, die der Hersteller von Geräten und Anlagen zum Farb- und Lackauftrag, anbietet.
Wie breit gefächert die Ausbildung und auch das duale Studium bei Wagner ist, zeigte gleich eingangs Mark Hops. Souverän führte der Mechatronik-Auszubildende durch die Power-Point-Präsentation und trat dabei selbst den Beweis für seine Aussage „bei Wagner bekommt man schnell Eigenverantwortung übertragen“ an. Industriekaufmann, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachinformatiker, Mechatroniker, Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik – bei dem Markdorfer Unternehmen haben jugendliche Einsteiger sowohl im gewerblichen wie auch im technischen Bereich jede Menge Möglichkeiten. Los ging's mit den Einblicken in die Praxis im Lager, wo Nicolai Amato den Schülern das A und O einer reibungslosen Kommissionierung erläuterte. Anfassbar wurde es dann im Handwerker-Technikum. Dessen Leiter Jürgen Stecher ließ die Jugendlichen selbst an die Rollen und Sprühgeräte. Die Erkenntnis: Mit der richtigen Technik wird eine grüne Wand im Handumdrehen lila – Erfolgserlebnisse garantiert. Von anfassbar zu anschaulich: Daniel Knigge zeigte anschließend, wo überall Beschichtungen von Wagner drauf sind: Auf Handyschalen, auf Felgen, ja sogar auf E-Gitarren. „Bei uns gibt es jeden Tag etwas Neues“, wusste Knigge Abwechslungsreiches über seine Arbeit zu berichten: „Es gibt nichts, was man mit Nasslack nicht beschichten könnte.
“ Dazu gehörten am Ende auch ganz profane graue Flaschenöffner. Bewaffnet mit Gummihandschuhen durften die Jugendlichen gegen Ende des Rundgangs schließlich ihre ganz persönlichen Exemplare mit neongelber Farbe besprühen – und anschließend als kleines Andenken mit nach Hause nehmen. Mit nach Hause nahmen die 14 Teilnehmer des „Wissen was geht“ bei Wagner auch viele wertvolle Infos rund um die Möglichkeiten, die sie auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft bei einem Industrieunternehmen geboten bekommen. „Ich finde es wirklich interessant, was es an technischen Sachen so gibt“, freute sich die 17-jährige Marion Jerg aus Pfullendorf. Und Fabian Kohl aus Bermatingen-Ahausen, der sich bei Wagner bereits auf ein duales Studium beworben hat, fühlte sich bestätigt: „Die Einblicke heute waren für mich sehr gut. Gefallen hat mir vor allem, dass man hier sehr viel auch selbst machen kann.“
