Markdorf -
An der zweiten Wanderung von SÜDKURIER und Schwäbischer Albverein über den Premiumwanderweg „Bermatinger Waldwiesen“ nahmen rund 90 begeisterte Wanderer teil. Wanderführer Kurt Beck führte die Gruppe.
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Erfrischung am Brunnen beim Hofgut Wiggenweiler.
Nach der Wanderung zeigt dieser Wegweiser in die richtige Richtung – Richtung Biergarten des Gasthauses Adler.
Noch ein kurzer Abstieg, dann stehen die Wanderer an den Waldwiesen.
Groß war das Interesse an der Wanderung „Bermatinger Waldwiesen“, zu der SÜDKURIER und Schwäbischer Albverein, Leser und Leserinnen am Mittwochnachmittag eingeladen hatten. Rund 90 begeisterte Wanderer machten sich mit Wanderführer Karl Beck auf die rund acht Kilometer lange Strecke.
Perfektes Wanderwetter, 25 Grad, leicht bewölkt. Die Gruppe ist motiviert, als sie den ersten Aufstieg durch das Neubaugebiet „Nahehard“ in Angriff nimmt. „Dass so viele Leute mitkommen hätte ich nicht erwartet. Das ist ja großartig“, stellt ein Teilnehmer überraschend fest, als er beim ersten Stopp am Wasserhochbehälter die Gruppe überblickt. Viele Leser und Leserinnen sind ein zweites Mal dabei – so gut hat ihnen die Wanderung vorherige Woche im Schmalegger Tobel gefallen. Vorbei an Obstwiesen und über Waldwege erreicht man die Aussichtspunkte in Richtung Alpen und Salemer Tal. Zwar ist die Sicht an diesem Tag nicht die beste, doch lässt sich erahnen, wie weit man blicken könnte.
Kurt Beck legt immer wieder Pausen ein, damit die Gruppe zusammenbleibt – kein leichtes Unterfangen, der jüngste Teilnehmer ist gerade mal acht Monate alt, der älteste weit über 80. Aber Beck hat tatkräftige Unterstützung vom Albverein dabei, die das Tempo mal anziehen, mal drosseln. Weiter geht es zu den Bermatinger Waldwiesen – hier wird man durch die Atmosphäre dieser seltenen Art von Lichtung verzaubert: Natürlich gewachsene Wiesenflächen, gesäumt von dichtem Wald und durchflossen von einem schmalen Bach. Zeit ein Wanderlied anzustimmen: „Mein Vater war ein Wandersmann“ wird gemeinsam ganz neu interpretiert.
Im weiteren Verlauf geht es über Felder und Feldwege zum Hofgut Wiggenweiler, wo sich die „Wanderfreunde“, wie Karl Beck die Gruppe anspricht, an einem Brunnen erfrischt. Am ehemaligen Kloster Weppach wird eine weitere Verschnaufpause einlegt. Von hier sind es nur noch wenige Minuten, bis man den Ort erreicht und sich im lauschigen Innenhof des Gasthauses „Adler“ über den Wander-Nachmittag austauscht. „Bis zum nächsten Mal“ heißt es zum Abschied. Bis nächsten Mittwoch – wenn sich bekannte und neue Gesichter bei der Gehrenberg-Tour treffen.
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