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15.02.2013  |  von  |  0 Kommentare

Markdorf Beschichtungstechnik für die Zukunft

Markdorf -  Wagner GmbH stellt neues Technologiezentrum Pulver- und Nasslackbeschichtung vor. In fünf Monaten auf den neuesten Stand gebracht.

Kompetenz in Oberflächenbeschichtung: Das Expertenteam für Pulverbeschichtungen mit dem Geschäftsführer für industrielle Lösungen, Hubert Riek (links), vor einem Teil der neuen Anlage.  Bild: Thum

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Redakteur Markdorf

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In einer Bauzeit von fünf Monaten hat die Wagner GmbH ihr Technologiezentrum für Pulverbeschichtungen und Nasslackversuche auf den neuesten Stand gebracht. Der Geschäftsführer für industrielle Lösungen, Hubert Riek, sowie Joachim Schensky und Patrik Studerus haben gestern „Aushängeschild“ des Unternehmens im Beisein der Mitarbeiter vorgestellt. Es sei eine hervorragende Voraussetzung für das Anlagengeschäft und eine lohnende Investition in die Zukunft, sagte Hubert Riek.

Direkt nebeneinander befinden sich im Erdgeschoss die Anlagen für die Beschichtung mit Pulver- und Nasslack, in denen acht Spezialisten ihr Know-how einbringen. Der Kunde kann dort jeden einzelnen Beschichtungsvorgang verfolgen und begutachten. Weltweit führend ist Wagner beispielsweise bei der Beschichtung von Autorädern. Die Ausstattung des Pulver-Technikums reicht von der Handanlage über Schnellfarbwechselanlagen bis hin zu komplexen vollautomatischen Beschichtungsanlagen inklusive Beschichtungsrobotern.

Eine ebenso breite Palette an Möglichkeiten steht im Nasslack-Technikum bereit. Beispielsweise eine Räderbeschichtungslinie, Automatikbeschichtung, Roboterkabine und der Handbeschichtungsbereich. Daneben wurden in beiden Zentren ansprechende Besprechungsräume eingerichtet.

„Wir bieten unseren Kunden und Interessenten neueste Technologie kombiniert mit anwendungstechnischer Erfahrung in angenehmer Umgebung und haben den Anspruch, die optimale Beschichtungslösung kompetent und effizient zu finden“, sagte Hubert Riek, bei Wagner als Geschäftsführer für den Bereich Industrielle Lösungen zuständig. Er wurde von Patrik Studerus, zuständig für die Pulverbeschichtung, mit dem Satz zitiert „Die Oberfläche entscheidet über den Eindruck, Zweckmäßigkeit und Schönheit sollten nicht im Widerspruch zueinander stehen.“

Im neuen Technologiezentrum wurden Hubert Riek zufolge rund 1000 Meter Kilometer Lackschlauch verarbeitet, zudem 2700 Meter Luftschlauch, 1000 Meter Kabel, 80 Meter Kanäle und 1160 Kilogramm Bodenbelag.

Im Technologiezentrum erfolgen Unternehmenssprecherin Tanja-Christina Musik zufolge nicht nur Beschichtungsversuche für Kunden, sondern auch Produktschulungen und Seminare. Das Team der Anwendungstechniker sei gleichermaßen Kompetenzstelle und Ansprechpartner für anwendungstechnische Fragen der weltweiten Wagner-Organisation. Und auch der Nachwuchs profitiere vom Technologiezentrum: Das Know-how fließe ein in die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Oberflächentechnik, eine Ausbildung, die in den vergangenen Jahren bundesweit mit Bestnoten belohnt worden sei.

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